Aktuelles, Branche, Produkte - geschrieben von am Dienstag, April 28, 2020 22:59 - noch keine Kommentare

Checkmk-Konferenz: Bewältigung steigender IT-Komplexität handhaben

Teamübergreifende Zusammenarbeit, DevOps und Cloud-Migration als Themen

[datensicherheit.de, 28.04.2020] tribe29, Anbieter der IT-Monitoring-Lösung Checkmk, eröffnet heute seine sechste Jahreskonferenz. Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus entschied man sich in diesem Jahr für ein rein virtuelles Event und ging nicht wie geplant in den Paulaner Nockherberg. In den nächsten zwei Tagen wohnen etwa 200 registrierte Teilnehmer der Veranstaltung bei. Alle Sprecher und Checkmk-Mitarbeiter schalten sich ebenfalls aus unterschiedlichen Orten hinzu.

Weiterentwicklung des Monitorings im Fokus

Im Fokus der Veranstaltung steht vor allem die Weiterentwicklung des Monitorings, die Zusammenarbeit mit Technologie-Partnern, und die Interaktion mit der Checkmk-Community. Seit der letzten Checkmk-Konferenz im Vorjahr hat das Entwicklerteam an gleich mehreren Integrationen und Erweiterungen gearbeitet. Die Ergebnisse präsentiert tribe29 nun im Rahmen der Veranstaltung.

Jan Justus, CEO von tribe29

1024Bild: tribe29

Jan Justus, CEO von tribe29

„Es freut uns, dass trotz der Umstände so viele Nutzer unserem Event beiwohnen. Der Input unserer User war und ist ein Fundament unserer Produktentwicklung“, sagt Jan Justus, CEO von tribe29, zu Beginn des Events. „Seit der letzten Konferenz haben wir dank der Rückmeldung wichtige Verbesserungen umsetzen können, die wir heute präsentieren. Als einheitliche IT-Monitoring-Plattform soll Checkmk für unterschiedlichste Einsatzgebiete nutzbar sein, deshalb ist es wichtig, dass jede Stimme gehört wird.“

Mathias Kettner, Gründer von tribe29

Bild: tribe29

Mathias Kettner, Gründer von tribe29

Nach der Eröffnung durch Firmengründer Mathias Kettner und Geschäftsführer Jan Justus starten die Fachvorträge. Eine zentrale Session ist die Demonstration der ntop-Integration. Alexander Wilms (tribe29) und Simone Mainardi (ntop) zeigen in ihrer Live-Demo, wie die beiden Lösungen zusammenarbeiten und dabei helfen, genauere Einblicke in Netzwerke zu bekommen. Die native Integration in Checkmk erlaubt die Übertragung von Daten und Dashboards aus ntop in das Monitoring. Dies erleichtert den Einstieg in die Netzwerküberwachung mit ntop und ermöglicht eine bessere Koordination, falls Unternehmen bereits beide Tools im Einsatz haben.

Außerdem gibt das Unternehmen einen Ausblick auf die zukünftige Nutzeroberfläche von Checkmk. Dazu gehört die Vorstellung neuer Bedienkonzepte für zentrale Funktionen, welche die Handhabung von Checkmk erleichtern.

IT-Operations und Entwicklung vereinen

Um das Thema DevOps geht es im Vortrag zur neuen Prometheus-Integration, die hier eine Reihe von Use Cases eröffnet. Die Koexistenz von Prometheus und Checkmk ist in vielen Unternehmen gegeben: Prometheus ist bei Entwicklern aufgrund seiner Flexibilität beliebt, gilt aber unter IT-Administratoren als komplex und anspruchsvoll. Die neue Integration vereinfacht die Nutzung von Prometheus und ermöglicht die verschiedenen Welten von IT-Operations und Entwicklung unter einen zu Hut bringen. Checkmk bietet nun Integrationen für die am häufigsten genutzten Prometheus-Exporter und kann deren Informationen direkt in das Monitoring übertragen. Zusätzlich lassen sich aus Checkmk heraus PromQL-Queries senden.

Interaktion von Bedeutung

Für tribe29 ist es nach eigenen Angaben wichtig, dass die Besucher ihr Feedback direkt mitteilen können. Daher ist die Interaktionsfähigkeit für die Konferenz besonders bedeutsam. Während der gesamten Veranstaltung können die Teilnehmer ihre Rückmeldung in Echtzeit mitteilen und sich auch untereinander austauschen. Außerdem erlauben virtuelle Meeting-Räume persönliche Sessions, während moderierte Diskussionsforen Austauschmöglichkeiten zu spezifischen Themenbereichen eröffnen. Zusätzlich gibt es ein Abendprogramm mit Ask-Me-Anything-Sessions und Networking-Möglichkeiten.

„Die Konferenz zeigt unseren Nutzern, woran wir arbeiten und erlaubt ihnen auf die Entwicklungen aktiv Einfluss zu nehmen. Deswegen ist es uns wichtig, dass die Teilnehmer die neuen Features, die wir gerade entwickeln, live miterleben können“, sagt Mathias Kettner, Gründer von tribe29. „Für uns sind die konkreten Anforderungen aus der Praxis das Maß der Dinge. Gleichzeitig wollen wir unser allumfassendes Monitoring weiter und weiter ausbauen. Gerade in diesem Jahr arbeiten wir an vielen wichtigen Neuheiten und sind froh, dass wir durch unser neues Onlineformat an unserer Jahreskonferenz festhalten können.“

Wie in den Jahren zuvor auch stehen Kunden und Partnern wieder auf der Bühne. Ein Beispiel ist die Session mit Daniel Röttgermann von der Swisscom. Er spricht über Oracle Application Monitoring. Außerdem hält Andreas Döhler von Bechtle einen Praxisvortrag zur Überwachung von Microsoft Azure. Dabei erläutert er, welche Regeln es im Vergleich zum On-Premises-Monitoring zu beachten gilt.

Weitere Informationen zum Thema:

Checkmk-Konferenz #6
Details zur Agenda der Konferenz

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Studie: Unternehmen sollten keine digitale Kluft riskieren

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