Aktuelles, Branche - geschrieben von dp am Dienstag, November 17, 2009 13:58 - noch keine Kommentare
Drastische Zunahme gefälschter Antiviren-Programme
Kaspersky Lab meldet Anstieg um 600 Prozent
[datensicherheit.de, 17.11.2009] – Kaspersky Lab veröffentlicht einen neuen Hintergrundartikel mit dem Titel „Gefälschte AV-Programme – Vermeintliche Rettung oder böse Überraschung?“, verfasst von dessen Virenanalysten Wjatschewslaw Sakorschewski:
Die Verbreitung von gefälschten Antiviren-Programmen sei exponentiell gestiegen – und zwar um 600 Prozent, wenn man die erste Jahreshälfte 2009 mit der von 2008 vergleiche, so Sakorschewski.
Aktuell enthalte die „Kaspersky“-Antivirendatenbank zirka 30.000 Signaturen zum Nachweis gefälschter AV-Programme, Tendenz steigend. Gefälschte AV-Programme funktionierten oft gleich – es werde ein Pseudo-Virenscan durchgeführt und der Fund von vermeintlich entdeckter Schadsoftware gemeldet. Anschließend werde dem Anwender eine Lizenz der Software angeboten, mit der er die „entdeckten“ Fehler korrigieren und das System bereinigen könne – allerdings nur gegen Geld.
Um sich vor gefälschten Antiviren-Programmen zu schützen, sollte man überprüfen, ob der Hersteller technische Unterstützung und eine offizielle Website anbiete. Außerdem sollte man keinem Programm trauen, das den Computer erst scanne und anschließend Geld für die Bereinigung der Schadprogramme verlange. Wichtig sei auch, dass Anwender Meldungen über angebliche Infizierungen des Rechners ignorierten, wenn diese nicht vom eingesetzten, offiziellen Sicherheitsprogramm stammten.
Weitere Informationen zum Thema:
Viruslist.com, 13.11.2009
Vyacheslav Zakorzhevsky / Gefälschte Antivirus-Programme: Vermeintliche Rettung oder böse Überraschung?
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