Aktuelles, Branche, Studien - geschrieben von am Freitag, Juli 31, 2020 21:22 - noch keine Kommentare

Home-Office: McAfee-Sicherheitstipps gegen Schatten-IT

Laut neuer McAfee-Studie hat Cloud-Nutzung während der „Corona“-Krise um 50 Prozent zugenommen – damit wuchs auch Risiko der Schatten-IT

[datensicherheit.de, 31.07.2020] McAfee hat nach eigenen Angaben in den vergangenen Monaten zahlreiche neue Erkenntnisse zum Thema Schatten-IT im sogenannten Home-Office sammeln können. Viele Unternehmen mussten im Kontext der „Corona“-Krose den Großteil ihrer Mitarbeiter ins „Home-Office“ schicken – daher sollten sich IT-Abteilungen jetzt mehr denn je um die Bewältigung der Risiken sogenannter Schatten-IT kümmern.

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Abbildung: McAfee

McAfee-Studie „Cloud Adoption and Risk Report – Work from Home Edition“

Schatten-IT als zunehmende Herausforderung für IT-Abteilungen

Viele Unternehmen mussten in den letzten Monaten – im Kontext der „Corona“-Krose – zum ersten Mal den Großteil ihrer Mitarbeiter ins „Home-Office“ schicken. Eine der sicherheitstechnischen Tücken, die IT-Abteilungen jetzt mehr denn je beachten müssten, ist demnach die sogenannte Schatten-IT.

Gefahr von Datenschutz-Verletzungen in der Schatten-IT zugenommen

Laut einer neuen McAfee-Studie ist die Cloud-Nutzung in Unternehmen im Zuge des Remote-Working-Booms während der „Pandemie“ um 50 Prozent gestiegen. Durch die extreme Zunahme der Cloud-Nutzung vergrößere sich die Gefahr von Datenschutz-Verletzungen in der Schatten-IT noch weiter als je zuvor.

Oft gut gemeint, aber potenziell gefährlich: Installation von Schatten-IT

Zwar könnten Mitarbeiter dank der Cloud unabhängig von zuhause aus arbeiten, aber dadurch gleichzeitig auch selbständig Software installieren. Über das Ausmaß dieser Cloud-Nutzung seien sich die Cyber-Sicherheitsverantwortlichen oft nicht im Klaren.

3 Empfehlungen für IT-Abteilungen zum Schutz vor potentiellen Gefahren der Schatten-IT:

  1. DLP: Eine erste wichtige Maßnahme, die Unternehmen ergreifen müssen, sei der Schutz der Datenbestände durch eine „Data Loss Prevention“-Software. Mithilfe einer DLP-Lösung könnten im Unternehmen verstreute Datenbestände sowie deren Lagerorte identifiziert werden.
  2. SIEM: Zudem böten „Security Information and Event Management“-Systeme eine permanente Überwachung des Datenverkehrs. SIEM-Systeme sammelten Meldungen von Anti-Viren-Programmen und IPS-Systemen und zeichneten den Status sowie den Datenverkehr von Routern, Switches und Servern als auch Log-Events auf.
  3. CASB: Besonders empfehlenswert sei außerdem der Einsatz eines „Cloud Access Security Brokers“. Mithilfe von CASB-Lösungen kontrollierten Unternehmen den Zugriff auf sämtliche Cloud-Anwendungen und könnten ihre eigenen Sicherheitsrichtlinien entsprechend darauf ausweiten.

Weitere Informationen zum Thema:

McAfee
Cloud Adoption and Risk Report / Work from Home Edition



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