Aktuelles, Branche, Produkte - geschrieben von am Mittwoch, August 5, 2026 13:49 - noch keine Kommentare

ElringKlinger modernisiert Identity- und Access-Management mit Omada Identity

ElringKlinger hat Omada Identity mit der Modernisierung seines unternehmensweiten Identity- und Access-Managements (IAM) beauftragt. Ziel ist der Aufbau einer skalierbaren Identity-Governance-Plattform, die globale Geschäftsprozesse unterstützt, Berechtigungen standardisiert und die Anforderungen an Compliance sowie eine zunehmend digitalisierte IT-Landschaft erfüllt.

[datensicherheit.de, 05.08.2026] Zur Modernisierung des unternehmensweiten Identity- und Access-Managements (IAM) hat sich ElringKlinger für Omada Identity entschieden. Ziel ist der Aufbau einer zukunftsfähigen Identity-Governance-Plattform, die den steigenden Anforderungen einer globalen und zunehmend komplexen IT-Landschaft gerecht wird.

Als international tätiger Automobilzulieferer entwickelt und produziert ElringKlinger Lösungen für unterschiedliche Antriebstechnologien sowie Komponenten für die Elektromobilität. Die Weiterentwicklung der digitalen Infrastruktur bildet dabei eine wesentliche Grundlage für standardisierte Geschäftsprozesse, Skalierbarkeit und Compliance.

IAM-Modernisierung im SAP-Umfeld

Im Rahmen der Evaluierung einer neuen IAM-Plattform standen insbesondere die Ablösung des bestehenden SAP Identity Managements, dessen Support Ende 2027 ausläuft, sowie die Modernisierung des Berechtigungsmanagements im SAP-S/4HANA-Umfeld im Fokus. Gesucht wurde eine Lösung, die eine standardisierte, skalierbare und automatisierte Steuerung von Identitäten und Berechtigungen ermöglicht und gleichzeitig die Anforderungen einer globalen Systemlandschaft unterstützt.

Zu den zentralen Anforderungen zählen der Aufbau eines systemübergreifenden Rollenmodells, die Vereinheitlichung von Berechtigungsstrukturen sowie die Einführung eines durchgängigen Self-Service für Zugriffsanträge. Darüber hinaus sollen sicherheitsrelevante Prozesse – insbesondere regelmäßige Rezertifizierungen von Berechtigungen nach dem Least-Privilege-Prinzip – stärker automatisiert werden, um den manuellen Aufwand zu reduzieren und Transparenz sowie Nachvollziehbarkeit zu erhöhen.

Standardisierung der IAM-Landschaft

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Standardisierung der bestehenden IAM-Landschaft. Individuelle Anpassungen sollen schrittweise durch standardisierte Prozesse und etablierte Best Practices ersetzt werden, um Wartbarkeit, Skalierbarkeit und langfristige Betriebsstabilität zu verbessern.

Die aktuelle IT-Landschaft mit SAP S/4HANA, verbleibenden SAP-ERP-Systemen sowie einer Vielzahl integrierter Geschäftsanwendungen stellt hohe Anforderungen an ein konsistentes und zentral gesteuertes Berechtigungsmanagement. Ziel ist es, Rollen und Berechtigungen systemübergreifend zu verwalten, Zugriffsrisiken transparenter zu machen und Genehmigungs- sowie Bereitstellungsprozesse weiter zu automatisieren.

Mit der Einführung der neuen Plattform will das Unternehmen die Grundlage für ein zukunftsfähiges Identity- und Access-Management sowie ein skalierbares SAP-Berechtigungsmodell schaffen, das die Anforderungen an Governance, Compliance und effiziente Betriebsprozesse langfristig unterstützt.

Jakob H. Kraglund, CEO, Omada

Jakob H. Kraglund, CEO, Omada, Bild: Omada

Jakob H. Kraglund, CEO, Omada, berichtet: „Von Anfang an hat der Kunde großes Vertrauen in unser Team gezeigt. Wir haben dieses Vertrauen gestärkt, indem wir im Evaluierungsprozess schneller als andere Anbieter agierten und schon früh greifbare Ergebnisse lieferten. Wir freuen uns darauf, unsere Zusammenarbeit mit dem ElringKlinger-Team weiter auszubauen.“

Praxis-Checkliste: Fünf Fragen zur IAM-Modernisierung

  • Strategie: Unterstützt die IAM-Plattform die langfristige Digitalisierungs- und Geschäftsstrategie des Unternehmens?
  • Standardisierung: Sind Rollen, Berechtigungen und Governance-Prozesse unternehmensweit einheitlich und standardisiert?
  • Automatisierung: Lassen sich Zugriffsanträge, Genehmigungen und Rezertifizierungen weitgehend automatisieren?
  • Compliance: Besteht jederzeit Transparenz über Berechtigungen, Zugriffsrisiken und Audit-Anforderungen?
  • Skalierbarkeit: Ist die IAM-Lösung zukunftsfähig und in der Lage, hybride IT-Landschaften sowie neue Anwendungen flexibel zu unterstützen?

Weitere Informationen zum Thema:

Omada
ElringKlinger entscheidet sich für Omada Identity zur Unterstützung einer zukunftsfähigen Strategie für Identitäts- und Zugriffsmanagement ausgewählt

datensicherheit.de, 02.06.2019
One Identity-Umfrage: IAM-Praktiken schwierig umzusetzen

 



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