Aktuelles, Branche, Service, Umfragen - geschrieben von cp am Mittwoch, März 27, 2013 19:15 - ein Kommentar
Kroll Ontrack Kundenumfrage zum World Backup Day am 31. März 2013
Datensicherungen häufig unbrauchbar
[datensicherheit.de, 27.03.2013] Ein Backup ist noch lange keine Garantie dafür, im Falle eines Datenverlustes seine Daten auch tatsächlich wiederzubekommen. So zeigt eine aktuelle Umfrage von Kroll Ontrack, Spezialist für Datenrettung und Information Management, dass bei mehr als der Hälfte der Befragten (60%) zum Zeitpunkt des Datenverlustes das Backup unbrauchbar war, da entweder veraltet oder beschädigt.
Der 31. März ist wie jedes Jahr World Backup Day. Kroll Ontrack nutzt dieses Ereignis, um Unternehmen mit Hilfe einer weltweit durchgeführten Umfrage daran zu erinnern, wie wichtig gründliche und umfangreiche Datensicherungsmaßnahmen sind. Denn nur ein aktuelles und funktionsfähiges Backup erfüllt im Falle eines Datenverlusts auch seinen Zweck.
Die Befragung hat gezeigt, dass Magnetbänder längst nicht mehr das Mittel der Wahl für die Sicherung wichtiger Unternehmensdaten sind (nur 15%). Ähnlich wie im privaten Umfeld setzt die Mehrheit der Firmen (60%) mittlerweile auf externe Datenspeicher. Weitere 15 Prozent setzen dagegen bereits auf Cloud-Backup-Lösungen.
- Unabhängig von der Backup-Lösung kann ein Datenverlust dennoch jederzeit zuschlagen, wenn man folgende Punkte nicht berücksichtigt:
- Auch bei externen Laufwerken sollte die Datensicherung automatisiert ablaufen. Es nützt nichts, wenn ein Backup immer nur dann erstellt wird, wenn der IT-Verantwortliche gerade daran denkt.
- Der Computer darf zur festgelegten Backup-Zeit nicht abgeschaltet sein. Falls dies doch einmal der Fall sein sollte, muss eine alternative Uhrzeit für die Datensicherung eingerichtet sein.
- Es muss eine zuverlässige Backup-Software im Einsatz sein. Freeware kann in vielen Bereichen helfen, aber wer würde schon kritische Unternehmensdaten einem Freeware-Tool anvertrauen?
- Auf dem designierten Backup-Datenträger muss genügend Speicherplatz vorhanden sein.
- Die zu sichernden Daten müssen sorgfältig ausgewählt werden. Ansonsten gibt es ein böses Erwachen, wenn beim Aufspielen des Backups festgestellt wird, dass ausgerechnet die wichtigste Datei nicht gesichert wurde.
- Das Backup muss immer so aktuell wie möglich sein. Stellt sich erst im Nachhinein heraus, dass die verlorene Datei bereits vor der letzten Datensicherung verschwunden war, ist es häufig schon zu spät.
Peter Böhret, Managing Director Kroll Ontrack, erläutert die Wichtigkeit zuverlässiger Lösungen für die Datensicherung: „Ein funktionierendes Backup-System ist nicht nur für Unternehmen essenziell, um Datenverlusten vorzubeugen. Auch Privatpersonen profitieren davon. Dennoch hat unsere globale Umfrage gezeigt, dass selbst namhafte Cloud-Backup-Lösungen oder externe Datenspeicher nicht hundertprozentig vor einem Datenverlust schützen. Die Effektivität einer Backup-Lösung hängt immer auch vom Anwender ab – egal ob IT-Administrator oder Privatperson. Der Anwender muss dafür sorgen, dass die Datensicherung einwandfrei funktioniert und auch vollständig ist.“
Kroll Ontrack hat die Umfrage bei 600 Kunden aus der ganzen Welt durchgeführt, die alle kürzlich entweder private oder persönliche Daten verloren hatten. Die Befragten stammten dabei aus Europa (58%), Nordamerika (27%) und dem asiatisch-pazifischen Raum (15%). Ganze 13 Prozent gaben dabei an, auch in Zukunft auf Datensicherungs-Lösungen verzichten zu wollen. Als Gründe nannten sie vor allem die benötigte Zeit und die mutmaßlich hohen Kosten.
„Der World Backup Day zeigt auf, wie wichtig eine effektive Backup-Lösung im alltäglichen Einsatz ist. Dennoch hat unsere Umfrage belegt, dass es noch immer zu Datenverlusten kommt – trotz des wachsenden Bewusstseins dafür. Wir empfehlen daher, im Fall eines Datenverlustes auf einen renommierten und erfahrenen Datenwiederherstellungs-Spezialisten zu setzen. Denn nur mit einem entsprechenden Partner können die Schäden durch verlorene Daten möglichst gering gehalten werden“, erklärt Peter Böhret abschließend.
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Bernd Waldmüller
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Ist ja gar nicht so einfach alles richtig zu machen. Wenn man sich als Freelancer nur um ein Notebook kümmern muß geht das ja noch.