Daten ähneln Tätowierungen: Sie zieren oder verunstalten dauerhaft

Soziale Netzwerke sind schon lange fester Bestandteil unseres Alltags - bereits über 500 Millionen Menschen weltweit nutzten z.B. facebook. Allein in Deutschland seien 69 Prozent aller Jugendlichen regelmäßig in Sozialen Netzwerken aktiv, so eine Studie der „Anstalt für Medien Nordrhein-Westfalen“. „VR-FUTURE“ hat daher ein paar einfache Regeln für Jugendliche zusammengestellt, die sich im Netz sicher bewegen wollen.

„VR-FUTURE“ hat einfache Regeln für Jugendliche zum sicheren Bewegen in Sozialen Netzwerken zusammengestellt

[datensicherheit.de, 14.09.2010] „Weniger ist manchmal mehr“ rät „VR-FUTURE“, das offizielle Jugendportal der Volksbanken und Raiffeisenbanken im Internet, allen Jugendlichen, die sich für Soziale Netzwerke begeistern:
Daten seien wie Tätowierungen, die nie verschwinden, so die Warnung. Im Rahmen der Berichterstattung über Beruf und Zukunft widmet sich „VR-FUTURE“ in einem mehrwöchigen Info-Spezial dem Thema „Sicherheit in sozialen Netzwerken“. Jugendliche sollen beim Umgang mit Sozialen Netzwerken dafür sensibilisiert werden, nicht unnötig viel von der eigenen Identität preiszugeben, sagt Chefredakteurin Susanne Dietz.
Künftige Arbeitgeber etwa nutzen Soziale Netzwerke zu ihrer Information über Bewerber – da könne aus einem „Jugendspaß“ schnell eine „Spaßbremse für die eigene Karriere“ werden. Außerdem sollte Jugendlichen klar sein, dass das Internet nichts vergesse, denn Online-Dienste wie „web.archive.org“ lieferten auch nach Jahren noch alte Daten. Es sei fast wie bei einer Tätowierung – man müsse sich heute die Frage stellen, ob man mit den veröffentlichten Informationen auch in fünf Jahren noch gut leben könne, so Dietz.

Weitere Informationen zum Thema:

VR-FUTURE
Sicherheit in sozialen Netzwerken / Sicher vernetzt

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