Aktuelles, Branche - geschrieben von cp am Dienstag, Februar 25, 2014 15:30 - noch keine Kommentare
Akamai: Tipps für den sicheren Betrieb von Websites
Maßnahmen zum Schutz vor Cyber-Risiken
[datensicherheit.de, 25.02.2014] Am Jahresanfang ist es für viele Einzelhändler mit Onlineshops die richtige Zeit, um Bilanz zum letzten Jahresendgeschäft zu ziehen. Ebenso wie der Umsatz stieg bei vielen auch die Zahl der Betrugsversuche und der Web-Attacken. Akamai empfiehlt vier Maßnahmen, mit denen sich E-Commerce-Unternehmen besser vor Cyber-Risiken schützen können.
Viele Entscheider im Bereich E-Commerce sehen sich bezüglich der Sicherheit ihrer Websites mit einem Dilemma konfrontiert. Auf der einen Seite müssen sie sehr umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen implementieren, um sich vor immer heimtückischeren Web-Attacken zu schützen. Ein Zuviel an Sicherheitsregeln schreckt aber andererseits Interessenten und Kunden ab. Akamai Technologies, ein führender Anbieter von Cloud-Services, mit denen sich Online-Inhalte und Business-Applikationen sicher bereitstellen und optimieren lassen, erläutert in vier Tipps, wie E-Commerce-Unternehmen ihre Websites effizienter absichern können.
- Aktuelle Bedrohungen und Trends genau beobachten.
Unternehmen, die noch über keine routinemäßige Beobachtung der Bedrohungslandschaft und der neuesten Hackermethoden verfügen, sollten damit jetzt beginnen. Allerdings ist dies eine sehr zeitaufwändige Tätigkeit, die bei knappen IT-Ressourcen schnell vernachlässigt wird. Externe Sicherheitsspezialisten bieten hierfür vielfältige Services an, um diese Herausforderung zu meistern. - Die neuesten Regeln zur gezielten Abwehr von Web-Attacken einsetzen
Sind die Risiken identifiziert, müssen wirksame Sicherheitsregeln definiert und umgesetzt werden. Viele sind der Meinung, dass die vor Zeiten einmal implementierten Maßnahmen ausreichen. Das kann sich sehr schnell als fataler Fehlschluss erweisen. Angriffsmethoden ändern sich ständig und E-Commerce-Unternehmen müssen sich darauf immer wieder neu einstellen. - Risiken und Chancen der Schutzregeln abwägen
Viele Einzelhändler mit Onlineshops sehen sich mit einer schwierigen Lage konfrontiert, wenn sie entscheiden müssen, welche Sicherheitsregeln sie implementieren sollen. Zu strikte Maßnahmen wirken sich negativ auf die Kundenzufriedenheit und den Umsatz aus. Nach einem Fehlalarm beispielsweise steht eine Website nicht oder erst nach langen Wartezeiten zur Verfügung. Tun sie zu wenig, laufen sie Gefahr, Opfer von Webattacken zu werden, die zu einer massiven Beeinträchtigung des Betriebs oder gar zu einem kompletten Systemausfall führen. Hier hilft nur testen, testen und nochmals testen, um die passende Balance zu finden. - Schutzregeln regelmäßig aktualisieren
Sind die Sicherheitsregeln einmal implementiert, muss ihre Wirksamkeit ständig überprüft werden. Eigentlich ist dies eine Binsenweisheit, aber nur wenige Unternehmen halten sich daran. Die Implementierung von Web-Sicherheitsegeln ist kein einmaliges Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess. Sind die Regeln umgesetzt, müssen sie ihre Praxistauglichkeit erweisen und werden aufgrund der Ergebnisse – und damit einem Kreislaufmodell folgend – immer wieder angepasst.
„Je größer ein E-Commerce-Unternehmen, desto aufwändiger ist der Schutz einer Website. Hacker lassen nichts unversucht, um Lücken auf den Websites aufzuspüren und sie für ihre Zwecke auszunutzen“, sagt Michael Heuer, Regional Vice President & Country Manager Central Europe bei Akamai. „Für Unternehmen ist es daher essenziell, die neuesten Risiken und Trends zu kennen und sich davor zu schützen. Wer nicht selbst über die dazu notwendigen Personal- und die IT-Ressourcen verfügt, sollte diese Aufgabe an Web-Security-Spezialisten übertragen.“
Aktuelles, Experten - März 18, 2026 8:39 - noch keine Kommentare
Recht auf Leben ohne Digitalzwang: Digitalcourage-Petition im Endspurt
weitere Beiträge in Experten
- BfDI Prof. Dr. Louisa Specht-Riemenschneider hat Rückzug angekündigt
- KMU-Sicherheitslücke beim Drucken: Drucksicherheit für 62 Prozent von geringer Priorität
- Qualifizierung: Deutschlands Schwachstelle der KI-Offensive
- Geschwindigkeit sowie Sicherheit in Einklang bringen und dabei digitale Innovation nachhaltig im Unternehmen verankern
- Rechenzentren in Holzbauweise: Von Schweden bis Deutschland wird vermehrt auf Brettsperrholz statt Stahlbeton gesetzt
Aktuelles, Branche - März 17, 2026 0:01 - noch keine Kommentare
Umwälzung der Weltordnung: Europa benötigt sichere und souveräne Lösungen zur selbstbestimmten Verteidigung
weitere Beiträge in Branche
- Datenrettung bei Maschinen und Anlagen: Wiederherstellung von Maschinensteuerungen immer einen Versuch wert
- Phishing-Angriffe zu Feiertagen: Ostern droht wieder ein saisonaler Höhepunkt
- World Backup Day: Anlass zur Neubewertung eigener Cyberresilienz als Chefsache
- „CrackArmor“: Neun Sicherheitslücken in Millionen von Linux-Systemen entdeckt
- Zero Trust: Absicherung mobiler IoT- und OT-Systeme
Aktuelles, A, Experten, Service, Wichtige Adressen - Jan. 13, 2026 1:08 - noch keine Kommentare
Registrierung bei ELEFAND: Krisen- und Katastrophenvorsorge bei Auslandsaufenthalten
weitere Beiträge in Service
- DigiCert-Umfrage: Manuelle Zertifikatsprozesse führen zu Ausfällen, Compliance-Fehlern und hohen Verlusten im Unternehmen
- Threat Hunting: Bedeutung und Wertschätzung steigt
- Umfrage: 71 Prozent der IT-Entscheidungsträger besorgt über Mehrfachnutzung von Passwörtern
- Fast die Hälfte der Unternehmen ohne geeignete Sicherheitsrichtlinien für Remote-Arbeit
- Umfrage: Bedeutung der Konsolidierung von IT-Sicherheitslösungen



Kommentieren