Aktuelles - geschrieben von dp am Montag, November 3, 2025 0:51 - noch keine Kommentare
Zwischen Klicks und Klingeln: Hybride Wohnungssuche setzt sich durch
Bitkom Research hat eine repräsentative Umfrage unter 1.003 Personen in Deutschland durchgeführt – darunter 402 Personen, welche in den vergangenen fünf Jahren nach einer Wohnung oder einem Haus gesucht haben
[datensicherheit.de, 03.11.2025] Obwohl nach aktuellen Erkenntnissen des Digitalverbands Bitkom e.V. bereits 87 Prozent der Wohnungssuchenden auf auf digitale Kanäle setzten, bleibe die Mund-zu-Mund-Propaganda weiterhin noch die bedeutendste Option zum Finden eines neuen Zuhauses. Grundlage dieser Angaben sei eine Umfrage: Bitkom Research hat demnach im Bitkom-Auftrag 1.003 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt, „darunter 402 Personen, die in den vergangenen fünf Jahren nach einer Wohnung oder einem Haus gesucht haben“. Die repräsentative Befragung habe im Zeitraum der Kalenderwochen 33 bis 38 2025 stattgefunden. Künstliche Intelligenz (KI) werde indes noch wenig genutzt.

Foto: Bitkom e.V.
Nastassja Hofmann zur Wohnungssuche: Persönliche Netzwerke spielen weiterhin eine zentrale Rolle, während Online-Portale und Soziale Medien den Suchprozess effizienter und breiter zugänglich machen
Klassische Mundpropaganda neben digitalen Wegen bei der Wohnungssuche noch immer ein Erfolgsfaktor
Von der Empfehlung der Nachbarin bis zum „Swipe“ auf dem Smartphone – wer heute eine Wohnung sucht, müsse in der Regel parallel auf verschiedene Möglichkeiten zurückgreifen.
- Eine aktuelle Bevölkerungsbefragung habe nun gezeigt, „wie die Deutschen wirklich suchen“ – und dass klassische Mundpropaganda neben digitalen Wegen noch immer eine große Rolle spiele.
So hätten 40 Prozent der Bundesbürger in den vergangenen fünf Jahren mindestens einmal eine neue Wohnung oder ein Haus gesucht. Die meistgenutzte Möglichkeit seien hierzu Informationen aus dem Freundes- und Bekanntenkreis – „97 Prozent der Suchenden haben darauf zurückgegriffen“.
Websites von Wohnungsunternehmen nutzen erst 19 Prozent
Direkt dahinter folgten auch schon digitale Kanäle, welche von 87 Prozent genutzt würden. „Demnach liegen bei den digitalen Varianten Online-Portale wie ,immobilienscout24.de’, ,immowelt.de’ oder ,Kleinanzeigen’ vorn – 81 Prozent haben hier nach ihrer Traumimmobilie geschaut.“
- Mit großem Abstand dahinter folgten Websites von Wohnungsunternehmen, welche 19 Prozent genutzt hätten.
Zwölf Prozent suchten über Social-Media-Posts und zehn Prozent würden Newsletter beispielsweise von Maklern lesen. Über KI-Chatbots zu suchen sei noch eine absolute Ausnahme, was nur zwei Prozent schon einmal probiert hätten.
Ganz analoge Wege der Wohnungssuche nur noch selten
„Die Wohnungssuche ist längst hybrid: Wir klicken und scrollen – und fragen trotzdem noch Freundinnen und Freunde“, erläutert Nastassja Hofmann, Expertin für „Retail & PropTech“ beim Bitkom.
- Persönliche Netzwerke spielten weiterhin eine zentrale Rolle, während Online-Portale und Soziale Medien den Suchprozess effizienter und breiter zugänglich machten.
Ganz analoge Wege der Wohnungssuche würden dagegen seltener beschritten: Neun Prozent hätten bei Genossenschaften nachgefragt, jeweils sieben Prozent der Suchenden hätten in Zeitungsinseraten oder in Aushängen nach Wohnungen oder Häusern gestöbert. Fünf Prozent ließen sich über den Arbeitgeber helfen.
Weitere Informationen zum Thema:
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