Aktuelles, Experten, Studien - geschrieben von dp am Mittwoch, Dezember 17, 2025 0:42 - noch keine Kommentare
Smart-Home-Geräte bei Deutschen zunehmend verbreitet
48 Prozent der Deutschen verwenden daheim mindestens eine Smart-Home-Anwendung – von ihnen wiederum greifen 59 Prozent sogar auf mehr als fünf smarte Lösungen zurück
[datensicherheit.de, 17.12.2025] Bitkom Research hat im Auftrag des Digitalverbands Bitkom e.V. 1.156 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt. Die Durchführung dieser repräsentativen Umfrage fand demnach im Zeitraum der Kalenderwochen 39 bis 43 2025 statt. Hierzu seien die folgenden Fragen gestellt worden: „Welche der folgenden Smart-Home-Anwendungen nutzen Sie in Ihrem Haushalt bereits?“ und „Wie viele verschiedene Smart-Home-Anwendungen nutzen Sie?“.

Abbildung: Bitkom e.V.
Repräsentatives Umfrage-Ergebnis: Knapp die Hälfte der Deutschen nutzt Smart-Home-Geräte
Smart-Home-Nutzungszahlen im Vergleich zu Vorjahren noch einmal leicht angestiegen
„Ein Bewegungssensor schaltet bei Inaktivität die ,intelligente’ Beleuchtung ab, das ,smarte’ Thermometer regelt die Raumtemperatur, ein Roboter hält das Haus sauber – fast jeder zweite Haushalt in Deutschland ist mittlerweile ,smart’.“
- 48 Prozent der Deutschen gäben an, im eigenen Zuhause mindestens eine Smart-Home-Anwendung zu nutzen. Von ihnen griffen 59 Prozent sogar auf mehr als fünf smarte Lösungen zurück. Die Nutzungszahlen stiegen im Vergleich zu den Vorjahren noch einmal leicht an:
„2022 waren es 43 Prozent, 2023 44 Prozent und 2024 46 Prozent, die zumindest Teile ihres Zuhauses ,smart’ ausgerüstet haben.“
Smart-Home-Technologien sollen auch helfen, Energie und damit Kosten zu sparen
Am häufigsten verwendet würden „intelligente“ Beleuchtungssysteme, welche zum Beispiel das Licht automatisch ausschalteten, wenn niemand mehr in der Wohnung ist: 38 Prozent aller Deutschen hätten die eigenen vier Wände bereits mit „smarten“ Lampen oder Leuchten ausgestattet.
- Knapp dahinter folgten „smarte“ Heizkörperthermostate (35%), die etwa registrieren, wenn ein Fenster zum Lüften geöffnet wird, oder die Temperatur senken, wenn niemand zu Hause ist. Aber auch „smarte“ Steckdosen (35%) und „intelligente“ Verbrauchszähler für Strom, Gas oder Wasser (22%) seien bei Verbrauchern beliebt.
„Smart-Home-Technologien erhöhen nicht nur den Wohnkomfort, sondern helfen auch, Energie und damit Kosten zu sparen. Wir erwarten, dass die Nachfrage nach .intelligenten’, energieeffizienten Smart-Home-Lösungen weiter steigen wird“, kommentiert der Bitkom-Hauptgeschäftsführer, Dr. Bernhard Rohleder.
Verwendung von Smart-Home-Geräten zumeist in Kombination
Neben energiesparenden Anwendungen seien aber auch „smarte“ Haushaltsgeräte beliebt: „Rund ein Viertel (24%) verwendet Staubsauger-Roboter, und Rasenmäher-Roboter nutzen 16 Prozent. Geräte zur Verbesserung der Sicherheit sind bei den Deutschen ebenso hoch im Kurs: 16 Prozent nutzen intelligente Videoüberwachungen, zehn Prozent besitzen ,smarte’ Alarmanlagen und rund sieben Prozent haben ,intelligente’ Rauchmelder im eigenen Heim installiert.“
- Wer Smart-Home-Technologien nutzt, beschränke sich dabei selten auf nur eine Anwendung: „59 Prozent der Smart-Home-Nutzerinnen und -Nutzer gaben an, sechs oder mehr ,intelligente‘ Anwendungen zu Hause im Einsatz zu haben.“ Knapp fünf Prozent der „smarten“ Haushalte nutzten fünf Anwendungen, sieben Prozent griffen auf vier intelligente Lösungen im Haushalt zurück. Gerade einmal zwei Prozent setzten nur eine bis drei solcher Anwendungen in den eigenen vier Wänden ein.
Rohleder führt abschließend aus: „Wenn ,Smart Home’, dann richtig – nach diesem Motto rüsten sich die Haushalte aus. Das ,Smart Home’ spielt seine Vorteile in der Kombination unterschiedlicher Technologien aus. Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz eröffnet hier zusätzlich Möglichkeiten und hilft, die Installation, Vernetzung und Steuerung von Smart-Home-Geräten weiter zu optimieren. So werden intelligente Lösungen im eigenen Zuhause deutlich nutzerfreundlicher – und damit auch für Menschen mit geringerer Technikaffinität attraktiv.“
Weitere Informationen zum Thema:
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Dr. Bernhard Rohleder: Hauptgeschäftsführer Bitkom e.V.
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