Aktuelles, Branche - geschrieben von am Dienstag, September 13, 2011 23:32 - ein Kommentar

Anti-Botnet-Beratungszentrum: Deutschland nicht mehr unter Top-5-Gefährdungsländern

Im Herbst 2010 eingerichtete „Anti-Botnet-Projektseite“ hat bis Mitte 2011 mehr als 6,1 Millionen Aufrufe von über 1,2 Millionen Besuchern verzeichnen können

[datensicherheit.de, 13.09.2011] Es sei ihnen gelungen, Deutschland aus der unrühmlichen Liste der „Top-5-Länder“, von denen schädliche Internet-Aktivitäten ausgehen, herauszuholen, so Prof. Michael Rotert, Vorstandvorsitzender des eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft, am 13. September 2011 auf dem „Anti-Spam-Kongress“ im Rahmen der „Internet Security Days“ in Brühl bei Köln. Prof. Rotert habe sich damit auf den aktuellen Halbjahresbericht des „Anti-Botnet-Beratungszentrums“ bezogen, das der Verband mit Unterstützung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ins Leben gerufen hat.
Die im Herbst 2010 eingerichtete „Anti-Botnet-Projektseite“ habe bis Mitte 2011 mehr als 6,1 Millionen Seitenaufrufe von über 1,2 Millionen Besuchern verzeichnen können. Die Website gebe unter den Schritten „Informieren – Säubern – Vorbeugen“ den Verbrauchern konkrete Hilfestellung, wie sie ihre PCs von Schadsoftware frei halten könnten. Die hierzu bereitgestellten sogenannten „DE-Cleaner“ seien seit Projektstart 711.000-mal heruntergeladen worden. Die kostenlosen Säuberungsprogramme von Avira, Kaspersky und Norton von Symantec spürten Schadsoftware auf und vernichteten sie. Die erschreckende Analyse zeige, dass im Schnitt jeder PC mit ca. sieben Schädlingen befallen sei. Die meisten betroffenen Rechner arbeiteten unter „Windows XP“, der am häufigsten verbreitete Schädling sei das Virus „HTML Drop.Agent.AB“, das zur sogenannten „Scareware” gehöre. Diese versucht die Nutzer mit der Warnmeldung, dass sich auf ihrem PC ein Schadprogramm befindet, zum Download eines kostenpflichtigen Anti-Viren-Programms zu
bewegen.
Er appelliere an alle Verbraucher in Deutschland, „botfrei.de“ aufzurufen, einen „DE-Cleaner“ herunterzuladen und den eigenen PC zu säubern – sowohl im eigenen Interesse als auch zum Wohle der „Internetzivilgesellschaft“, rief eco-Vorstand Prof. Rotert auf den „Internet Security Days“ zum Mitmachen auf. Viele Schädlinge schadeten nämlich nicht nur dem einzelnen PC-Besitzer, sondern verwandelten seinen Rechner in einen sogenannten „Computer-Zombie“, der ferngesteuert als „Spam-Schleuder“ unerwünschte E-Mail-Werbung aussendet oder seinerseits Schadsoftware verbreitet, ohne dass dies dem Besitzer überhaupt auffällt.

Weitere Informationen zum Thema:

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