Aktuelles, Branche, Produkte - geschrieben von am Montag, November 12, 2012 17:57 - noch keine Kommentare

Daten sind Vermögenswerte: Datensicherheit als Basis des Unternehmenserfolgs

Ohne Datensicherung geht es nicht – aber diese muss zuverlässig funktionieren, jeden Tag!

[datensicherheit.de, 12.11.2012] Noch immer ist viel zu vielen Geschäftsführern und Vorständen nicht klar, dass jedes IT-Systeme einsetzende Unternehmen neben dem bilanzierten Umlauf- und Anlagevermögen einen weiteren „Schatz“ zu hüten hat, der eben nicht zum Spekulieren taugt, sondern vielmehr die Basis der erfolgreichen Wertschöpfung ist – der „Datenschatz“!
Absurderweise werden Sichteinlagen auf den Bankkonten, Bargeldbestände, offene Forderungen an Schuldner, Wertpapiere und eventuell auch noch die zur industriellen Fertigung notwendigen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe als betriebliches Vermögen verstanden und somit als „Chefsache“. Daten aber überlässt man gerne dem Administrator bzw. IT-Beauftragten; sie erscheinen eher lästig und als Kostenfaktor…
So hapert es dann auch oft mit der Ernsthaftigkeit der Datensicherungsmaßnahmen – traditionelle Sicherungskopien (Backups) sind häufig unvollständig. Nach Erfahrungen etwa der CEMA AG aus Mannheim seien rund 60 Prozent herkömmlicher Backups unvollständig und 50 Prozent aller Versuche scheiterten, verlorene Daten wiederherzustellen. Sicherheitskopien auf Band oder Disk anzulegen sei höchst fehleranfällig, warnt die CEMA AG, denn z.B. schon ein nicht gewechseltes Band könne zum Datenverlust führen, zudem würden defekte Speichermedien meist nicht erkannt.
Daher rät die CEMA AG zum Online-Backup als „sichere Alternative“ zur hausinternen Datensicherung. Weitestgehend automatisiert ließen sich so geschäftskritische Daten professionell sichern, vor Fremdzugriffen geschützt aufbewahren und im Bedarfsfall schnell und gezielt zurückspielen.
Ähnlich wie beim Mieten von Server-Kapazitäten bei einem Provider wird beim Online-Backup die Datensicherung zu einem Spezialisten ausgelagert, der viel eher über die notwendige technische Infrastruktur verfügt als etwa das mit dem „Datenschatz“ fremdelnde Industrieunternehmen. Prinzipiell legt dieses als Kunde dann fest, welche Dateien in welchen Intervallen – also stündlich, täglich oder wöchentlich – gesichert werden sollen. Die Übertragung erfolgt automatisiert, hoffentlich verschlüsselt und komprimiert. Die CEMA AG z.B. verspricht eine mehrfache Verschlüsselung sowie eine Komprimierung und De-Duplizierung der Daten bei der Übertragung in das deutsche Rechenzentrum – so werde in die Abrechnung dann auch nur der tatsächlich benötigte Speicherplatz einfließen.
Generell sollte jeder Anbieter solcher Online-Backup-Services hinsichtlich der Professionalität seiner Sicherheitsstandards bewertet werden – das erfolgreiche Durchlaufen entsprechender Audits ist hierzu ein Bewertungskriterium. Auch der Standort des Anbieters und seines Rechenzentrums spielt eine bedeutende Rolle. Gerade für mittelständische Unternehmen ist das Online-Backup hinsichtlich der Einhaltung aller relevanten Sicherheitsaspekte am Standort Deutschland eine Überlegung wert, zumal wenn der Anbieter durch Nutzung von „Cloud“-Technologien eine Hochverfügbarkeit garantieren kann – d.h. bei Ausfall einer Server-Plattform übernimmt automatisch eine andere deren Rolle. Schließlich lohnt sich auch ein Blick auf die Referenzen des Anbieters für eine private Cloud – je objektiver diese werbungsfrei über ihre Erfahrungen mit dem Anbieter berichten desto besser!



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