Aktuelles, Experten - geschrieben von dp am Dienstag, April 19, 2016 22:37 - noch keine Kommentare
Industrie 4.0: Europa braucht passende und einheitliche Rahmenbedingungen
ZVEI erklärt Unterstützung der EU-Initiative für Digitalisierung der europäischen Industrie
[datensicherheit.de, 19.04.2016] Für mehr Digitalisierung und Industrie 4.0 in Europa bräuchten die Unternehmen schnell passende und einheitliche Rahmenbedingungen, sagt Dr. Klaus Mittelbach, Vorsitzender der ZVEI-Geschäftsführung (Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V.).
Digitale Transformation als zentraler Baustein europäischer Industriepolitik
Mit dem neuen EU-Maßnahmenpaket stelle die Europäische Kommission die richtigen Weichen – die Digitale Transformation werde zentraler Baustein europäischer Industriepolitik, so Dr. Mittelbach. Bei der Umsetzung der Maßnahmen dürfe nun keine Zeit verloren gehen. Europa müsse schnell Chancengleichheit für seine stark mittelständisch geprägte Industrie gegenüber der US-amerikanischen Internetbranche herstellen.
RAMI 4.0 und Industrie-4.0-Komponente als Basis
Als positiv bewertet der ZVEI nach eigenen Angaben, dass die Europäische Kommission mit ihrem Maßnahmenpaket „Digitalisierung der europäischen Industrie“ die Zusammenarbeit der wichtigsten Akteure untereinander stärken will.
„Ein einheitliches digitales Europa schaffen wir nur gemeinsam“, betont Dr. Mittelbach. Wichtig sei dabei, dass auf bereits geschaffene Grundlagen wie dem „Referenzarchitekturmodell Industrie 4.0“ (RAMI 4.0) und der „Industrie-4.0-Komponente“ aufgesetzt werde.
Sicherheit für Wertschöpfungsnetzwerke
Nachbesserungsbedarf sieht der ZVEI jedoch im Bereich Cybersicherheit. „Unternehmen brauchen Sicherheit, um innerhalb von Wertschöpfungsnetzwerken international und unternehmensübergreifend zu kooperieren“, unterstreicht Dr. Mittelbach. Die EU-Maßnahmen reichten nicht aus und seien an die realen Bedürfnisse der Industrie anzupassen.
Dafür gelte es, europäische Security-Technologien und Anbieter zu stärken. Nachjustieren müsse die EU-Kommission auch bei den Finanzierungsvorgaben im EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizon 2020“. 500 Millionen Euro in den nächsten fünf Jahren für „Horizon 2020“ unterstrichen die Entschlossenheit des Maßnahmenpakets. Die Gelder müssten aber effektiv und transparent eingesetzt werden“, fordert Dr. Mittelbach.
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