Aktuelles, Branche, Unternehmen - geschrieben von dp am Dienstag, April 26, 2016 22:33 - noch keine Kommentare
Kooperation zwischen Fraunhofer AISEC und PwC für mehr Cyber-Sicherheit
Kompetenzbündelung in den Bereichen Industrie 4.0, Automotive und vernetzte Produktion
[datensicherheit.de, 26.04.2016] Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) und das Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC) arbeiten nach eigenen Angaben ab sofort enger zusammen – Ziel dieser Partnerschaft sei es, die Unternehmen auf dem Weg in die Digitalisierung auf dem Gebiet der Cyber-Sicherheit zu begleiten.
Industrie 4.0, automobile Vernetzung und vernetzte Produktion im Fokus
Im Fokus der Kooperation stehen demnach Industrie 4.0, automobile Vernetzung sowie die vernetzte Produktion. Diese Bereiche seien besonders stark von der Digitalisierungsdynamik erfasst und erforderten Lösungen für neue Herausforderungen.
PwC und Fraunhofer AISEC beabsichtigen, den Unternehmen ein breites Angebotsspektrum von der Beratung bis hin zur Implementierung von Sicherheitslösungen anzubieten.
Digitalisierung beeinflusst alle Bereiche des täglichen Lebens
Industrie 4.0, „Internet of Things“, autonomes Fahren, „Big Data“ seien nur einige der Begriffe, die im Zusammenhang mit einem der bedeutendsten Transformationsprozesse stünden – der Digitalisierung. Dieser Prozess erfasse alle Bereiche des täglichen Lebens, er spiele eine zunehmende Rolle in industriellen Produktionsprozessen und spiegele sich wieder in Produkten, die einen immer höheren Anteil an Software- und netzwerkbasierten Diensten aufwiesen.
IT-Sicherheit elementarer Bestandteil der Digitalisierungsstrategie
Die enorme Dynamik der Digitalisierung erzeuge einen Druck auf die Unternehmen, die damit schlichtweg überfordert seien. Bei der Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie für ihre Kunden kämen sie um einen Punkt nicht herum: die IT-Sicherheit. Diese sei integraler Bestandteil des Digitalisierungsprozesses, betont Derk Fischer, Partner und Experte für „Cyber Security“ bei PwC. Vor allem in der operativen Umsetzung der Strategie müsse die Sicherheit von Anfang an die Hauptrolle spielen.
Punktuelle Maßnahmen reichen für neue Bedrohungsszenarien nicht aus
Der Bedarf an IT-Sicherheit im Zuge der Digitalisierung wachse und erfordere neue Ansätze. Punktuelle Maßnahmen reichten für die neuen Bedrohungsszenarien schon längst nicht mehr aus. Sie müssten ersetzt werden durch umfassende Integration von geeigneten und wirkungsvollen Sicherheitsmaßnahmen in Entwicklungs- und Organisationsprozesse.
Hierzu sei sowohl tiefes technisches Verständnis der eingesetzten Technologien und der aktuellen Angriffsszenarien erforderlich, als auch Expertise in der Organisation von Entwicklungsprozessen zur Sicherstellung von IT-Sicherheitsanforderungen. Denn IT-Sicherheit müsse in Form einer kontinuierlichen Integration in Organisationsprozessen verankert und auf Compliance-Anforderungen dauerhaft abgebildet werden.
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