Aktuelles, Experten - geschrieben von am Dienstag, Juni 29, 2010 18:18 - noch keine Kommentare

Wenn die Falschmeldung über den Tod eines Prominenten zum IT-Systemtod führt

Kriminelle Sensationsmeldungen verlinken zu Malware und Botnetzen – dem PC droht „Zombie“-Dasein

[datensicherheit.de, 29.06.2010] Vor E-Mail-Nachrichten über den angeblichen Unfalltod des bekannten US-Rappers Eminem warnt derzeit TREND MICRO:
Als Absender werde der Nachrichtendienst „CBS News“ genannt. Die Empfänger würden in der Nachricht aufgefordert, auf den angegebenen Link zu klicken, der angeblich zu einem Video mit mehr Details zu dem behaupteten Unfall führe. Statt zu dem Video würden die Anwender jedoch zu einer Website weitergeleitet, von der eine ausführbare Datei (.exe) heruntergeladen werde. Bei der Datei handele es sich allerdings um eine Schadsoftware – um eine Variante des Botnetzes „ZBOT“. Mit dieser Schadsoftware spionierten Cyberkriminelle in der Regel Zugangsdaten der Anwender zu Online-Banking, Sozialen Netzwerken oder E-Mail-Konten aus.
Unaufgefordert zugeschickte E-Mails mit spektakulären Nachrichten sollten die Anwender immer mit größter Skepsis behandeln – und bevor sie auf mitgelieferte Links klickten, lieber selbst auf vertrauenswürdigen Nachrichtenseiten recherchieren, ob sich die angebliche Sensation wirklich ereignet habe. Im Zweifelsfall gelte der Grundsatz „Lieber nicht klicken und die E-Mails löschen“!

Weitere Informationen zum Thema:

TREND MICRO Deutschland GmbH, 25.06.2010
2010 Newsalerts / Angeblicher Unfalltod von Rapstar Eminem: Trend Micro warnt vor Botnetz-Attacke



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