Aktuelles - geschrieben von dp am Sonntag, Januar 23, 2011 20:42 - noch keine Kommentare
Einsatz von Smartphones als interaktiver Museumsführer in der Erprobung
Beteiligung von Besuchern des Deutschen Museums Bonn am Pilotprojekt
[datensicherheit.de, 23.01.2011] Die Forschungsarbeit „SmartGuide“ des Instituts für Informatik der Universität Bonn verfolgt die Idee, Smartphones zukünftig als interaktive Museumsführer einzusetzen:
Besucher des Deutschen Museums Bonn können das System nun selbst ausprobieren – allerdings zunächst noch auf kostenlosen Leihhandys. Zwischen dem 25. und 29. Januar 2011 sind diese Geräte mit der innovativen Software am Informationsstand auszuleihen.
Die Ausstellungsstücke senden für den Menschen unhörbare Signale im Ultraschallbereich aus und übermitteln dabei in Form einer Nummer, vor welchem Exponat der Besucher gerade steht. Handelsübliche Smartphones könnten diese Signale über ihr eingebautes Mikrophon empfangen – die von ihnen entwickelte Software decodiere dann die im Ultraschallsignal enthaltene Nummer und rufe die dazu passenden Informationen ab, so Pascal Bihler. Sobald der Besucher das Ausstellungsstück erreicht, könnte auf seinem Smartphone beispielsweise ein Video mit einem erklärenden Kommentar starten.
Die Informationsmenge in einer Audio- oder Video-Datei ist zu groß, als dass sie per Ultraschall übertragen werden könnte. Der unhörbare Puls übermittelt daher nur die Codenummer des jeweiligen Exponats. Die dazugehörenden Daten rufe das Handy laut Bihler dann beispielsweise per WLAN ab – oder sogar ganz profan von der vorher entsprechend bestückten internen Speicherkarte.
Weitere Informationen zum Thema:
universitätbonn, Frank Luerweg, 21.01.2011
Das Handy als Museumsführer / Universität und Deutsches Museum testen innovativen „SmartGuide“
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