Aktuelles, Experten, Veranstaltungen - geschrieben von dp am Montag, April 4, 2016 14:18 - noch keine Kommentare
FH Oberösterreich lädt zum 14. Security Forum
20. und 21. April 2016 auf dem Campus in Hagenberg
[datensicherheit.de, 04.04.2016] Im Fokus des bevorstehenden „Security Forum“ stehen nach Angaben der FH Oberösterreich (FH OÖ) neben Cybercrime und Cyberattacken auf Industrieanlagen auch Aspekte des IT-Sicherheitsmanagements sowie rechtliche Herausforderungen in der IT-Sicherheit. Anmeldungen zu dieser kostenpflichtigen Veranstaltung sind jetzt noch möglich.
Organisation durch einen Studentenverein
Die österreichischen Veranstalter erwarten IKT-Experten auch aus den USA, Irland, Frankreich und den Niederlanden, welche zu aktuellen Management- und Technik-Aspekten der Sicherheit in der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) referieren werden.
Die Veranstaltung richtet sich demnach in erster Linie an Sicherheitsverantwortliche und -forscher, IT-Leiter und -Administratoren sowie Geschäftsführer von Klein- und Mittelunternehmen. Organisiert wird sie vom „Hagenberger Kreis zur Förderung der digitalen Sicherheit“, dem Studentenverein des FH-OÖ-Studiengangs „Sichere Informationssysteme“.
„Shodan“-Gründer gibt Keynote am 20. April 2016
Den Auftakt soll der Vortrag von Martin Krumböck von Mandiant geben, der im Anschluss an die Eröffnungsrede zum Thema „You’ve been breached! Are you ready to respond?“ referiert. Dabei geht er auf die aktuelle europäische „Threat Landscape“, also Bedrohungslandschaft, ein und gibt Einblicke wie Angreifer durch sogenannten „Threat Intelligence“ gezielter identifiziert werden können.
Als Keynote-Speaker am ersten Veranstaltungstag spricht John Matherly, der Gründer der Suchmaschine für Industriekomponenten, „Shodan“. Er berichtet über die derzeitige Entwicklung des „Internet der Dinge“ sowie der aktuellen Sicherheitslage von Industriesteuerungssystemen.
Am zweiten Veranstaltungstag werden Tyler Moffitt und Kelvin Murray der Firma Webroot nochmals auf „Today’s Threat Landscape“ eingehen. Dabei zeigen sie die Nachteile traditioneller Antiviren-Software auf und wie Unternehmen derzeit effektiv gegen Malware vorgehen können.
Zwei parallele Vortragsreihen
Wie jedes Jahr soll es auch diesmal zwei parallele Vortragsreihen geben, die beide Veranstaltungstage umfassen und technische bzw. organisatorische Aspekte der IT-Security in den Mittelpunkt stellen.
Im managementorientierten Teil werden Vor- und Nachteile von „Gamification“-Ansätzen für „Security Awareness“ aufgezeigt. Anschließend wird die Frage geklärt, wie sicher unsere Gesundheitsdaten in Krankenhäusern wirklich sind. Dabei werden nicht nur gesetzliche Aspekte behandelt sondern auch direkte Einblicke in die Praxis eines IT-Dienstleister im Gesundheitsbereich ermöglicht. Zudem sollen die Teilnehmer erfahren, was wirklich im Bereich „Business Continuity Management“ zählt.
Auch in der zweiten, technischen Vortragsreihe warten vielfältige Themen – z.B. wie Kryptographie richtig implementiert werden sollte. Zudem wird ein Drehbuch mit einer anschließenden Live-Demo für Industrielles Hacking vorgestellt.
Weitere Informationen zum Thema:
Security Forum 2016
20.–21. April 2016
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