Aktuelles, Branche - geschrieben von dp am Mittwoch, Juni 9, 2021 17:36 - noch keine Kommentare
Fleischkonzern JBS als warnendes Beispiel: Cyber-Risiken globaler Lieferketten
Hacker-Angriff für Unternehmen und globalen Lieferketten mit zunehmend verheerenden Auswirkungen
[datensicherheit.de, 09.06.2021] Die jüngste Cyber-Attacke auf den weltgrößten Fleischkonzern JBS habe verdeutlicht, dass ein Hacker-Angriff für Unternehmen und die globalen Lieferketten „verheerende Auswirkungen“ haben könnte, kommentiert Eric Milam, „Vice President Research and Intelligence“ bei BlackBerry, und unterstreicht daher, dass gerade kritische Lieferketten gesichert werden müssten.

Foto: Blackberry
Eric Milam: Jüngster Angriff auf JBS Foods verdeutlicht anhaltendes Cyber-Risiko für globale Lieferketten
Sicherung kritischer Lieferketten für Cyber-Sicherheit komplexe Herausforderung
Milam: „Der jüngste Angriff auf JBS Foods verdeutlicht das anhaltende Cyber-Risiko für globale Lieferketten und Organisationen, die für wichtige Abläufe in unserer Gesellschaft entscheidend sind. Wir sind uns über die technischen Details dieses Angriffs zwar noch nicht vollkommen im Klaren, aber die Attacke folgt dem Muster des verheerenden Ransomware-Angriffs auf die Colonial Pipeline in den Vereinigten Staaten.“
Gleich, ob es sich um Logistik, Treibstoff oder Lebensmittel handele – die Sicherung der kritischen Lieferketten stellten für die Cyber-Sicherheit „einzigartige und komplexe Herausforderungen“ dar. „Unsere Kunden sollten nicht unter den Auswirkungen von Cyber-Angriffen leiden“, erläutert Milam den Anspruch seines Unternehmens. Mit ihrem auf Prävention ausgerichteten und KI-gesteuerten Ansatz seien sie bei BlackBerry der festen Überzeugung, „dass Malware gestoppt werden kann“.
Prävention auch als Strategie für Lieferketten
Auf „Endpoint Detection and Response“ (EDR) fokussierte Lösungen griffen zu spät ein und beugten Sicherheitsverletzungen nicht vor. „Prävention ist unsere Strategie“, so Milam. Eine Sicherheitsposition, die auf Prävention setzt, beginnt demnach mit der Neutralisierung von Malware vor der Exploitation-Phase der „Kill Chain“.
Indem sie Malware in der Exploitation-Phase stoppten, würden BlackBerry-Lösungen Unternehmen helfen, ihre eigene Widerstandsfähigkeit zu erhöhen sowie „die Komplexität der eigenen Infrastruktur zu reduzieren und das Sicherheitsmanagement zu optimieren“.
Weitere Informationen zum Thema:
datensicherheit.de, 03.06.2021
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