Aktuelles, Branche - geschrieben von dp am Samstag, Juli 10, 2021 16:22 - noch keine Kommentare
Kaseya-Vorfall: Unternehmen reagierten schnell
Anteil der anfälligen Kaseya-Server nach „REvil“-Angriff vom 2. juli 2021 um 96 Prozent gesunken
[datensicherheit.de, 10.07.2021] „Die Zahl der verwundbaren, öffentlich zugänglichen Kaseya-Server ist über das lange Wochenende des 4. Juli stark gesunken“, meldet Palo Alto Networks. Unternehmen reagierten demnach „schnell auf die Empfehlung des IT-Softwareherstellers, ihre Systeme offline zu nehmen, um die Auswirkungen des Ransomware-Angriffs von ,REvil‘ zu minimieren“.
Vorsichtig optimistisch, dass Auswirkungen des Angriffs auf Kaseya verringert wurden
Die Anzahl der verwundbaren, für Angreifer über das Internet sichtbaren Kaseya-Server sei um 96 Prozent von etwa 1.500 am 2. Juli auf 60 am 8. Juli 2021 gesunken – dies hätten Internet-Scans mit der „Cortex Xpanse“-Plattform von Palo Alto Networks ergeben.
„Es ist zwar noch zu früh, um zu wissen, wie sich das Ganze entwickeln wird. Wir sind dennoch vorsichtig optimistisch, dass die Auswirkungen dieses Angriffs verringert wurden, weil Kaseya seinen Kunden schnell klare Ratschläge gegeben hat, wie sie diese Bedrohung abmildern können“, so Matt Kraning, „Chief Technology Officer, Cortex“, bei Palo Alto Networks.
Kaseya mahnt Unternehmen, über vollständiges und genaues Inventar ihrer IT-Ressourcen zu verfügen
Dies sei eine gute Erinnerung daran, dass alle Unternehmen über ein vollständiges und genaues Inventar ihrer IT-Ressourcen verfügen sollten, betont Kraning. Dadurch könnten sie schnell und umfassend beurteilen, „ob sie Angriffen wie diesen ausgesetzt sind, und alle potenziell gefährdeten Ressourcen aus ihrem Netzwerk entfernen und isolieren“.
Für weitere Informationen zu „REvil“ empfiehlt Palo Alto Networks mach eigenen Angaben, den Blog-Artikel „Understanding REvil: The Ransomware Gang Behind the Kaseya VSA Attack“ vom 6. Juli 2021 zu lesen. Dieser enthalte Beobachtungen, die „Incident Responder“ und „Threat Researcher“ von der „Unit 42“ bei Palo Alto Networks in den letzten drei Jahren gesammelt hätten, „als sie die Akteure hinter dieser Ransomware-Gruppe verfolgt haben“.
Weitere Informationen zum Thema:
paloalto NETWORKS, UNIT 42, John Martineau, 06.07.2021
Understanding REvil: The Ransomware Gang Behind the Kaseya VSA Attack
datensicherheit.de, 09.07.2021
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