Aktuelles, Experten - geschrieben von am Mittwoch, Juli 1, 2026 0:27 - noch keine Kommentare

Kooperation BAMF-ITZBund: Umzug in hochmodernes Rechenzentrum erfolgreich abgeschlossen

Bei der Rechenzentrums-Migration wurden u.a. fast 100 Fachverfahren des BAMF von Nürnberg in das hochmoderne Rechenzentrum des ITZBund in Bonn verlagert

[datensicherheit.de, 01.07.2026] Das ITZBund mit Hauptsitz in Bonn ist der IT-Dienstleister der Bundesverwaltung – nach eigenen Angaben mit derzeit rund 4.600 Beschäftigten an deutschlandweit zwölf Standorten. Den Kundenbehörden aus der Bundesverwaltung wird ein breites Spektrum an IT-Dienstleistungen angeboten: „Diese reichen von der Konzeption, Beratung und Anforderungsanalyse über die Entwicklung bis hin zum Betrieb von IT-Lösungen.“ Von den Leistungen des ITZBund profitierten sowohl die Wirtschaft und Verwaltung als auch Bürger. Das ITZBund und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) haben nun erfolgreich ein strategisch bedeutendes IT-Großprojekt abgeschlossen: Bei der Rechenzentrums-Migration wurden u. a. fast 100 Fachverfahren des BAMF von Nürnberg in das hochmoderne Rechenzentrum des ITZBund in Bonn verlagert.

ITZBund bietet BAMF hochmodernes Rechenzentrum für Betrieb seiner IT-Fachverfahren

Am 29. Juni 2026 würdigen das ITZBund und sein Kunde BAMF an dessen Hauptsitz in Nürnberg in feierlichem Rahmen den Abschluss eines gemeinsamen IT-Großprojekts – die Rechenzentrums-Migration von Nürnberg nach Bonn.

  • Dort bietet das ITZBund dem BAMF ein hochmodernes Rechenzentrum für den Betrieb seiner IT-Fachverfahren. Die Vorteile der Rechenzentren des ITZBund wie Hochverfügbarkeit, Sicherheit und Skalierbarkeit könnten nun vollumfänglich genutzt werden.

„Wir haben die Voraussetzungen geschaffen, mit modernen IT-Services gemeinsam in die Zukunft zu gehen. Herzlichen Dank an alle Beteiligten für ihren großartigen Einsatz und die ausgezeichnete Zusammenarbeit!“, so Dr. Alfred Kranstedt, Direktor des ITZBund.

Zusammenarbeit zwischen ITZB und BAMF bleibt auch nach Projektabschluss intensiv

Folgende Zahlen spiegelten Komplexität und Umfang des 2017 begonnenen Projekts wider: Schrittweise und bei laufendem Betrieb seien 97 Fachverfahren, mehr als 2.200 Server und 425 Datenbanken migriert bzw. neu aufgebaut worden. Über 10.000 Endgeräte der BAMF-Beschäftigten hätten auf eine neue Einwahlplattform umgestellt werden müssen. Bis zu 140 Beschäftigte beider Bundesbehörden hätten sich in diesem Projekt engagiert.

  • „Hinter diesen Zahlen stehen vor allem Menschen, die über Jahre hinweg Spitzenleistungen erbracht haben. Diese Migration beweist: Moderne IT-Infrastruktur im öffentlichen Sektor ist dann erfolgreich, wenn technologische Exzellenz und exzellente Behördenkooperation Hand in Hand gehen. Wir sind bereit für die digitale Zukunft“, kommentiert Kausik Munsi, „Chief Information Officer“ (CIO) beim BAMF.

Die Zusammenarbeit werde auch nach Abschluss des Projekts intensiv bleiben, nicht zuletzt um die Herausforderungen neuer Aufgaben, darunter die Einführung des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS), erfolgreich zu meistern.

Weitere Informationen zum Thema:

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Direktor ITZBund / Direktorium – Dr. Alfred Kranstedt

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Kausik Munsi / CIO bei Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

datensicherheit.de, 03.07.2020
Bundescloud und PVS Bund: Roll-out durch das ITZBund / Bereitstellung von Schulungssystemen für alle Bundesbehörden, die am Programm Dienstekonsolidierung teilnehmen



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