Aktuelles, Branche - geschrieben von dp am Dienstag, November 9, 2010 0:38 - noch keine Kommentare
Microsoft: Security Advisory zu Sicherheitslücke im Internet Explorer 6, 7 und 8 veröffentlicht
Sicherheitslücke ermöglicht es Cyberkriminellen, ferngesteuert Code auszuführen
[datensicherheit.de, 08.11.2010 Microsoft hat kürzlich ein so genanntes „Security Advisory“ zu einer Sicherheitslücke im „Internet Explorer“ 6, 7 und 8 veröffentlicht:
Diese Sicherheitslücke ermöglicht es Cyberkriminellen, ferngesteuert Code auszuführen. Zwar sei sie ursprünglich lediglich auf einer einzigen, inzwischen vom Netz genommenen Website gefunden worden, doch alles deute laut TREND MICRO darauf hin, dass weitere Angriffe folgen könnten.
Die Experten von TREND MICRO haben bereits ein Werkzeug, „HKTL_ELECOM“, entdeckt, mit dessen Hilfe Cyberkriminelle Seiten mit dem JavaScript-Code generieren könnten, der die Sicherheitslücke ausnützt. Weil damit Angriffe einfacher würden, gehe TREND MICRO davon aus, dass diese Attacken sich weiter verbreiteten.
Noch ist ungewiss, wann Microsoft die Schwachstelle schließt – bis dahin könnten sich Anwender jedoch selbst vor den Angriffen schützen. Die Beta-Version des „Internet Explorer“ 9 sei von dieser Lücke nicht betroffen, so dass Nutzer auch die Möglichkeit hätten, den eigenen Browser auf diese Version zu aktualisieren, so TREND MICRO.
Weitere Informationen zum Thema:
Microsoft, 03.11.2010
Microsoft Security Advisory (2458511) / Vulnerability in Internet Explorer Could Allow Remote Code Execution
datensicherheit.de, 29.10.2010
TREND MICRO warnt vor Schadprogramm auf offizieller Website des Friedensnobelpreises / Angreifer sollen Zero-Day-Schwachstelle im „Mozilla Firefox“-Browser ausgenutzt haben
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