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Aktuelles, Experten - März 14, 2026 0:23 - noch keine Kommentare

Geschwindigkeit sowie Sicherheit in Einklang bringen und dabei digitale Innovation nachhaltig im Unternehmen verankern

„Schatten-IT“, Low-Code-Plattformen und KI-generierte Mitarbeiter-Software sind eine zunehmende Herausforderung für Unternehmen – Dr. Johann Sell erörtert, wie diese die Kontrolle zurückgewinnen können

[datensicherheit.de, 14.03.2026] „Low-Code- und No-Code-Plattformen haben die Art und Weise, wie Software entsteht, grundlegend verändert. Fachabteilungen können heute selbst Anwendungen entwickeln, Prozesse automatisieren und digitale Lösungen schaffen – oft ohne klassische Programmierkenntnisse“, erläutert Dr. Johann Sell, „Software Development Team Lead“ bei der mip Consult GmbH, in seiner aktuellen Stellungnahme. Er beleuchtet die Herausforderungen für Unternehmen in Bezug auf digitale Anwendungen ohne klassische Programmierung: „Das steigert Geschwindigkeit und Innovationskraft enorm. Gleichzeitig steigt das Risiko eines unkontrollierten Wildwuchses solcher Eigenentwicklungen in Organisationen.“ Die Folge wäre demnach eine neue Form der „Schatten-IT“, welche erhebliche Bedrohung für Sicherheit, Datenschutz und „Compliance“ berge. weiterlesen…

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Aktuelles, Branche - März 14, 2026 0:06 - noch keine Kommentare

World Backup Day: Anlass zur Neubewertung eigener Cyberresilienz als Chefsache

Der eigentliche geschäftliche Mehrwert des Backups entsteht nicht durch die Sicherung als technische Maßnahme per se – sondern eben durch die Fähigkeit zur schnellen und vollständigen Wiederherstellung aller geschäftskritischen Daten und Systeme

[datensicherheit.de, 14.03.2026] Datensicherungen gehören in nahezu allen Unternehmen heute zum festen Bestandteil der IT-Strategie: Daten werden regelmäßig auf definierte Zielsysteme gesichert, Sicherungsläufe werden überwacht und ein erfolgreich abgeschlossenes Backup vermittelt zunächst ein Gefühl von Sicherheit. Indes gibt Serhan Berikol, Vertriebsleiter der Cristie Data GmbH, in seinem aktuellen Kommentar zu bedenken: „Doch in der Praxis zeigt sich immer wieder: Der eigentliche geschäftliche Mehrwert entsteht nicht durch die Sicherung selbst, sondern durch die Fähigkeit zur schnellen und vollständigen Wiederherstellung geschäftskritischer Daten und Systeme.“

Geschäftskritischer Faktor: Datenverfügbarkeit mittels Backups

Ein Backup, welches im Ernstfall nicht innerhalb der erforderlichen Zeit wiederhergestellt werden kann, erfüllt offensichtlich seinen Zweck allenfalls eingeschränkt. „Entscheidend ist daher nicht allein, ob Daten gesichert wurden – sondern ob die Wiederherstellbarkeit zuverlässig und regelmäßig überprüft wird!“, unterstreicht Berikol.

  • Er warnt: „Ein Cyberangriff, ein Hardwareausfall oder auch ein einfacher Bedienfehler können jederzeit dazu führen, dass zentrale Datenbestände plötzlich nicht mehr verfügbar sind.“

Die Auswirkungen würden dann nicht nur die IT betreffen, sondern unmittelbar die operativen Geschäftsprozesse: „Produktionsabläufe kommen zum Stillstand, Kundenaufträge können nicht weiterbearbeitet werden und Mitarbeiter verlieren den Zugriff auf zentrale Anwendungen.“ Was zunächst wie ein technisches Problem erscheine, entwickele sich schnell zu einem unternehmerischen Risiko mit direkten wirtschaftlichen Folgen.

Chefsache: Backup und Recovery als unternehmerische Risikovorsorge

Der jährlich stattfindende „World Backup Day“ – der nächste ist der 31. März 2026 – soll daran erinnern, wie stark moderne Unternehmen inzwischen von der Verfügbarkeit ihrer Daten abhängig sind. „Ohne Zugriff auf Systeme und Daten ist ein stabiler Geschäftsbetrieb in vielen Organisationen heute kaum noch möglich.“

  • Vor diesem Hintergrund sei Datensicherung längst kein rein technisches IT-Thema mehr. Berikol führt aus: „Vielmehr ist sie ein zentraler Bestandteil der unternehmerischen Risikovorsorge und der Cyberresilienz-Strategie – und damit auch ein Thema auf C-Level!“

Ein wirksames Backup- und Recovery-Konzept stelle sicher, dass Unternehmen auch nach einem Cyberangriff, einem technischen Defekt oder menschlichen Fehlern handlungsfähig blieben und geschäftskritische Systeme schnell wieder verfügbar seien.

Schnelle Wiederherstellung nur auf Basis funktionierender Backups

Viele Organisationen verließen sich primär auf präventive Schutzmaßnahmen wie Firewalls, Endpoint-Security oder Virenschutz. Diese seien zweifellos essenziell – dennoch könne kein System vollständige Immunität gegen Cyberangriffe oder technische Ausfälle garantieren.

  • „Gerade bei Sicherheitsvorfällen spielt der Faktor Zeit eine entscheidende Rolle! Je länger Systeme und Daten nicht verfügbar sind, desto größer werden die wirtschaftlichen Schäden.“

Ohne verlässliche Backups fehle häufig die Grundlage für eine schnelle und kontrollierte Wiederherstellung der IT-Umgebung. Jedoch gelte auch: „Ein Backup allein garantiert jedoch noch keine Sicherheit!“

Unternehmen sollten ihre Backup-Strategie regelmäßig betreiben und systematisch überprüfen

Entscheidend sei, „dass die gesicherten Daten im Ernstfall vollständig, konsistent und innerhalb der definierten Wiederherstellungszeiten (RTO/RPO) verfügbar sind“. In der Praxis zeige sich jedoch immer wieder, „dass Backups unvollständig sind, beschädigt wurden oder sich nicht in der erwarteten Geschwindigkeit wiederherstellen lassen“.

  • Aus diesem Grund sollten Unternehmen ihre Backup-Strategie nicht nur regelmäßig betreiben, sondern auch systematisch überprüfen.

Regelmäßige Restore-Tests seien ein zentraler Bestandteil moderner Cyberresilienz-Konzepte. Nur so lasse sich sicherstellen, „dass Systeme im Notfall tatsächlich schnell wieder produktiv genutzt werden können“.

Der „World Backup Day“ als Mahnung: Backup- und Recovery-Strategie auf dem Prüfstand

Der alljährliche „World Backup Day“ biete Unternehmen eine gute Gelegenheit, die eigene Backup- und Recovery-Strategie kritisch zu hinterfragen und potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen. Berikol unterstreicht: „Dabei geht es nicht nur um die Frage, ob Backups existieren, sondern vor allem darum, ob sie im Ernstfall auch tatsächlich funktionieren.“

Organisationen sollten sich daher regelmäßig mit folgenden zentralen Fragestellungen auseinandersetzen:

  • „Werden alle geschäftskritischen Daten konsistent und regelmäßig gesichert?“
  • „Sind Backup-Systeme selbst ausreichend gegen Cyberangriffe geschützt?“
  • „Wann wurde die Wiederherstellung von Daten und Systemen zuletzt getestet?“

Berikols Fazit: „Denn letztlich entscheidet nicht die bloße Existenz eines Backups über die Sicherheit eines Unternehmens – sondern die Gewissheit, dass Daten und Systeme im entscheidenden Moment schnell und zuverlässig wiederhergestellt werden können!“

Weitere Informationen zum Thema:

christie
ÜBER CRISTIE DATA: Cristie Data steht seit über 50 Jahren für zuverlässige Speicher-, Backup- und Disaster-Recovery-Lösungen.

christie, 05.05.2025
Cristie News: Cristie Data ernennt Serhan Berikol zum Vertriebsleiter

WORLD BACKUP DAY
Schützen Sie Ihre Daten: Seien Sie vorbereitet gegen Datenverlust und Datendiebstahl. Sichern Sie Ihre Daten am 31. März.

datensicherheit.de, 01.01.2026
Zur erfolgreichen Digitalen Transformation muss 2026 IT-Sicherheit endlich Chefsache werden / ERP-Systeme bleiben begehrte Cyberangriffsziele – KI, Automatisierung und „Zero-Days“ verändern die Spielregeln für die IT und auch die Chefetage

datensicherheit.de, 30.03.2025
World Backup Day 2025 als Anlass für Überlegungen zu einer resilienten Datenschutzstrategie / Unternehmen sollte klar sein, in der heutigen digitalen Geschäftslandschaft ihre Daten nicht ungeschützt lassen zu können

datensicherheit.de, 27.03.2025
World Backup Day 2025: Regelmäßige Datensicherung laut BSI unverzichtbar / Datenverluste können unerwartet und in den unterschiedlichsten Formen auftreten – etwa durch technische Defekte, Cyber-Angriffe oder Unfälle

datensicherheit.de, 25.03.2025
World Backup Day: Datensicherung zum Schutz vor Cyber-Angriffen unzureichend / Backups sind zweifellos ein essenzieller Bestandteil jeder IT-Sicherheitsstrategie – gleichzeitig vermitteln sie oft eine trügerische Sicherheit

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