Aktuelles, Experten, Studien - geschrieben von dp am Montag, Juni 25, 2018 17:52 - noch keine Kommentare
Euralarm-Studie über Falschalarme veröffentlicht
Sicherheitsrisiko und erhöhte Kosten für Feuerwehren und die Gesellschaft
[datensicherheit.de, 25.06.2018] Die Vereinigung europäischer Hersteller der elektronischen Brandschutz- und Sicherheitsbranche, Euralarm, hat eine europaweite Studie zu Falschalarmen durchgeführt, welche als Paperback vom Universitätsverlag Eric Schmidt Verlag herausgegeben wird. Diese Studie zu Falschalarmen wurde demnach von einer speziellen Arbeitsgruppe von Euralarm durchgeführt, der Experten für Brandschutztechnologie unter der Leitung von Sebastian Festag von Hekatron angehören. Sie ziele auf die Sammlung und Analyse von Daten über Falschalarme durch Feueranzeige- und Feuermeldesysteme in einigen ausgewählten europäischen Ländern ab.
Sicherheitsrisiko Falschalarme
Sparmaßnahmen und die angeblich hohe Zahl von Falschalarmen haben laut Euralarm in manchen europäischen Ländern dazu geführt, dass die Standardreaktionsverfahren der Feuerwehren angepasst wurden: So müssten beispielsweise in manchen Ländern die eingehenden Alarmmeldungen vor dem Einsatz der Feuerwehr zunächst überprüft werden. Dadurch wolle man unnötige Kosten vermeiden.
Hierbei würden allerdings nur die Folgen der Falschalarme für die Feuerwehr berücksichtigt. Dass diese auch ein Sicherheitsrisiko darstellten und zu höheren Kosten für die Gesellschaft führen könnten, bleibe hierbei oft außer Betracht. Der Zweck der Studie habe darin bestanden, die tatsächlichen Kosten von Falschalarmen je Land zu ermitteln.
Auswertung, Empfehlungen und Strategien
Dank ihrer wissenschaftlichen Konzeption verschaffe die Studie einen guten Einblick in das Phänomen der Falschalarme: Sie umfasse eine Beschreibung des Prozesses zur Initiierung des Feuerwehreinsatzes, Formeln zur Berechnung von Kennzahlen für Falschalarme und eine Methode für die allgemeine Analyse. Dadurch habe ein präzises Bild der Situation in Bezug auf Falschalarme in den ausgewählten Ländern – Deutschland, Großbritannien/England, Schweiz, Schweden und Österreich/Vorarlberg – gezeichnet werden können.
Die Studie enthalte auch Empfehlungen und Strategien zur Verringerung der Zahl der Falschalarme. Diese basierten auf sorgfältig ausgewerteten Statistiken über Brände und – insbesondere – das Verhältnis zwischen der Zahl der Feueralarmmeldungen infolge der Erkennung echter Brände durch Feuermeldeanlagen und der Zahl der Falschalarme.
„EURALARM STUDY ON FALSE ALARMS“ als Printausgabe erhältlich
Falschalarme in Brandschutz- und Brandmeldestrategien integrieren!
Die Euralarm-Arbeitsgruppe komme zu dem Schluss, dass das Thema „Falschalarme“ stärker in Brandschutz- und Brandmeldestrategien integriert werden müsse:
Die Abwicklung von Falschalarmen müsse aktiver Bestandteil des Managements vor Ort werden. Euralarm legt nach eigenen Angaben in der Studie Empfehlungen darüber vor, wie dies realisiert werden kann.
Weitere Informationen zum Thema:
euralarm, 14.06.2018
Euralarm study on False Alarms published
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