Aktuelles, Branche - geschrieben von am Mittwoch, Dezember 22, 2010 22:10 - noch keine Kommentare

GeNUA: Keine Hinweise auf Backdoor im OpenBSD-Code gefunden

Bei der Schwachstellen-Analyse Krypto- und IPsec-Code Zeile für Zeile geprüft

[datensicherheit.de, 22.12.2010] Von der Behauptung, dass beim OpenBSD-Projekt im Jahr 2000 in den Quellcode Backdoors für das FBI eingefügt worden seien, ist auch das Unternehmen GeNUA betroffen, da Produkte des IT-Sicherheitsunternehmens auf diesem freien Betriebssystem basieren. Deshalb haben nun die Experten des Unternehmens die Teile des Codes, die Ziel der Manipulation sein könnten, Zeile für Zeile analysiert:
Es seien keine Hinweise auf eine „Backdoor“ gefunden worden, so GeNUA in einer Stellungnahme. GeNUA verwendet für Firewalls und VPN-Systeme das Betriebssystem OpenBSD. Bei diesem freien Entwicklungsprojekt sei die IT-Sicherheit als vorrangiges Ziel definiert und werde mit strikten Review-Prozessen konsequent verfolgt, so GenUA. GeNUA habe nun eine Analyse des gesamten Krypto- und IPsec-Codes von OpenBSD vorgenommen. Die hauseigenen Entwickler von GeNUA hätten sowohl den aktuellen als auch den Code aus dem Jahr 2000, als die angebliche Manipulation stattgefunden haben solle, analysiert. Zusätzlich seien stichprobenartig Änderungen aus den zehn dazwischen liegenden Jahren geprüft worden.

Weitere Informationen zum Thema:

GeNUA, 22.12.2010
Code-Analyse: Keine Hinweise auf Backdoor in OpenBSD / Experten von GeNUA prüfen gesamten Krypto- und IPsec-Code

iX, 15.12.2010
FBI-Backdoor in IPSec-Implementierung von OpenBSD?

http://www.heise.de/ix/meldung/FBI-Backdoor-in-IPSec-Implementierung-von-OpenBSD-1153180.html



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