Aktuelles, Branche - geschrieben von am Dienstag, Oktober 30, 2012 17:14 - noch keine Kommentare

Unternehmensnetzwerke bedroht: Mehr als ein Drittel mit Datenverlust wegen Malware-Infektion

Auch über App-Schwachstellen und mobile Geräte fließen sensible Daten ab

[datensicherheit.de, 30.10.2012] Der Verlust wichtiger Unternehmensdaten aufgrund von Attacken auf die IT-Infrastruktur kommt häufig vor. Dies zeigt eine im Juli 2012 von B2B International im Auftrag von Kaspersky Lab durchgeführte Studie [1]. Dabei gaben mehr als ein Drittel (35 Prozent) der befragten IT-Profis an, schon einmal wegen einer Malware-Infektion Firmendaten verloren zu haben. Angriffe via E-Mail (21 Prozent) und Phishing-Attacken (17 Prozent) sind weitere Gründe für Datenverluste.

Auch interne Bedrohungen spielen bei der Unternehmensdatensicherheit eine Rolle. Hier finden sich die größten Schwachstellen bei bereits installierten Applikationen (25 Prozent). Cyberkriminelle missbrauchen diese Softwarelücken, um schädliche Programme auf die Rechner der Opfer zu laden. Das Risiko einer Infizierung durch Schwachstellen in Applikationen minimiert sich, wenn eine umfassende IT-Sicherheitslösung eingesetzt wird, die mögliche Software-Lücken erkennt. Zudem sollten die eigenen Mitarbeiter entsprechend geschult werden.

Zunehmende Mobilität als Gefahr

Auch mobile Geräte sind ein häufiger Grund für Datenverlust. In der Kaspersky-Studie gaben fast ein Viertel (23 Prozent) der Befragten an, dass sie Datenverluste durch verlorenen gegangene und 15 Prozent durch gestohlene Geräte identifiziert haben. 13 Prozent der Datenverluste sind dem fahrlässigen Verhalten der Mitarbeiter geschuldet, beispielsweise durch das Versenden einer E-Mail an eine falsche Adresse.

36 Prozent der Befragten gaben an, dass Kunden- und Finanzinformationen am häufigsten abhanden kommen. Mitarbeiterdaten werden in 31 Prozent der Fälle gestohlen oder gehen verloren. Die Palette an IT-Gefahren, die zum Verlust sensibler Unternehmensdaten führen, ist breit. Eine umfassende Schutzlösung auf mehreren Ebenen verhindert den Datenverlust sensibler Informationen.

Den kompletten Bericht über die Ergebnisse der Studie, durchgeführt von B2B International im Juli 2012, finden Sie hier.

[1] Die Umfrage wurde von B2B International im Auftrag von Kaspersky Lab im Juli 2012 durchgeführt. Dabei wurden mehr als 3.300 IT-Entscheider aus 22 Ländern befragt – u.a. 199 deutsche. Es wurden Unternehmen jeglicher Größe erfasst, in drei Klassen von 10 bis 99 Arbeitsplätzen, über 100 bis 999 Arbeitsplätzen und Unternehmen mit mehr als 1.000 Arbeitsplätzen.



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