Aktuelles, Branche, Produkte - geschrieben von am Donnerstag, März 29, 2012 17:49 - noch keine Kommentare

World Backup Day am 31. März soll Sensibilisierung für das Thema Datensicherung schärfen

PC-Nutzer müssen sich eigenverantwortlich vor digitalen „Aprilscherzen“ schützen – und dies rund ums Jahr!

[datensicherheit.de, 29.03.2012] Am 31. März 2012 ist wieder „World Backup Day“. Dessen Initiatoren möchten sorglose PC-Anwender daran erinnern, ihre Daten regelmäßig zu sichern, denn die große Mehrheit der Nutzer sieht dem Thema Datenverlust wohl noch immer gelassen ins Auge. Diese Sorglosigkeit ist allerdings fehl am Platz, denn es ist prinzipiell auch bei Rechnern mit einem Systemversagen zu rechnen – man sollte folglich für sich selbst bezüglich der Gefahr eines Datenverlustes nicht die Frage des „Ob?“ diskutieren, sondern sich bewusst sein, dass es eher eine Frage des „Wann?“ ist… Da sich ein Systemversagen des eigenen PCs nicht immer deutlich erkennbar ankündigt, muss von einer sofortigen und permanenten Gefahr ausgegangen und folglich unverzüglich eine Datensicherung vorgenommen werden – so dies bisher nicht schon regelmäßig erfolgt ist.
„Nur nicht wieder hereinlegen lassen!“ ist sicher das Motto Vieler am 1. April, um Aprilscherze der Kinder oder Arbeitskollegen schnell entlarven zu können. Aber wer ist auch auf „digitale Aprilscherze“ gefasst – Sie? Stellen Sie sich vor, Sie schalten Ihren PC ein, eine Fehlermeldung erscheint – und alle Urlaubsfotos, die Lieblingsmusik und wichtige persönliche Dokumente sind für immer verschwunden… Auf ein erlösendes „April, April!“ warten Sie dann leider vergeblich, denn der Rechner hüllt sich in Schweigen und gibt die Daten nicht mehr preis. Ein solches Horrorszenario droht natürlich nicht nur am 1. April. Computernutzer, die keine Sicherungen ihrer im Computer gespeicherten Dokumente vorhalten, müssen im Prinzip jederzeit mit einem Datenverlust rechnen. Die Initiatoren des „World Backup Day“ haben sich als Stichtag dennoch ganz gezielt den 31. März ausgesucht – „Lassen Sie sich nicht in den April schicken, sichern Sie Ihre Daten“, so sinngemäß das Motto des Aktionstages, der in den USA ins Leben gerufen wurde.
Immer mehr Menschen bewahren ihre Fotos, Musik oder Briefe in digitaler Form auf – die Datenmenge auf privaten Computern hat sich in den letzten Jahren explosionsartig vermehrt. Da verwundert es fast, dass überhaupt ein „World Backup Day“ notwendig ist, um PC-Nutzer für so etwas eigentlich Selbstverständliches wie die Sicherung der eigenen Daten zu sensibilisieren. Doch wer bislang keine schlechten Erfahrungen gemacht hat, verfährt häufig nach dem Motto „Augen zu und durch!“ – es lief doch immer alles hervorragend, warum soll ich mich um so etwas Zeitaufwändiges wie die Sicherung meiner Daten kümmern? Laut einer auf der Website des „World Backup Day“ veröffentlichten Erhebung, die zwischen 2008 und 2011 vom US-amerikanischen Marktforschungsinstitut Harris Interactive durchgeführt wurde, kümmern sich gerade einmal 28 Prozent der Befragten einmal monatlich um die Sicherung ihrer Daten. Lediglich 14 Prozent sicherten wöchentlich, verschwindend geringe sieben Prozent einmal pro Tag.
Carsten Pinnow, Herausgeber des Webzines „datensicherheit.de“, hält die genannten Zahlen für zweifelhaft – seiner Einschätzung nach liegt die Anzahl der Privatpersonen, die überhaupt eine Datensicherung machen, im Bereich von 15 bis 20 Prozent. Pinnow, der sich seit mehr als zwanzig Jahren mit Fragen zur Datensicherheit beschäftigt und in Berlin eine Unternehmens- und Technologieberatungsgesellschaft betreibt, betont allerdings, dass es sich bei seinen Angaben lediglich um empirisch nicht belegte Schätzungen handele.
Ganz ähnliche Beobachtungen macht der Geschäftsführer der Paragon Software Group, Konstantin Komarov – zwar verfügten sie über einen festen Kundenstamm, der Datensicherung aus Überzeugung betreibe. Doch der Großteil der Anwender komme über schmerzhafte Erfahrungen mit Datenverlust zu ihnen. Viele würden erst durch Schaden klug, so Komarov.
Aus welchen Gründen Daten verloren gehen, zeigt eine Studie von Kroll Ontrack, einem auf Datenrettung spezialisierten Unternehmen. Demnach passierten 44 Prozent der „Unfälle“ aufgrund von Hardware- und Systemfehlern. Immerhin 32 Prozent der Datenverluste seien auf einen unsachgemäßen Umgang mit Daten und Speichermedien zurückzuführen und damit hausgemacht. Für den Rest seien unter anderem Computerviren und Naturkatastrophen verantwortlich. Die Gefahren lauern also an vielen Ecken – umso verwunderlicher, dass das Problem offenbar nicht ausreichend ernst genommen wird. Für Carsten Pinnow gibt es hierfür drei Gründe – Fahrlässigkeit getreu dem Kölner Grundgesetz „Et hät noch immer jot jejange“, Faulheit sowie Unwissenheit über die technische und organisatorische Durchführung. Obwohl die Gefahren bekannt seien, vertraue man zu sehr auf die Technik und auf die eigenen Fähigkeiten – nur um hinterher eines Besseren belehrt zu werden.
Dabei ist ein regelmäßig ausgeführtes Backup kein „Hexenwerk“. Datensicherung kann zwar durchaus mit Aufwand verbunden sein, doch muss man dafür keine Stunden oder gar Tage vor dem PC verbringen. Häufig reicht es schon aus, die wichtigsten Dateien auf eine externe Festplatte zu übertragen oder auf eine DVD zu brennen. Doch auch mit Hilfe von Backup-Software lassen sich Daten zügig und unkompliziert sichern, so zum Beispiel mit „Paragon Backup & Recovery 11 Home“ – ein leicht verständlicher Assistent begleitet den Anwender dabei durch jeden einzelnen Arbeitsschritt.

Weitere Informationen zum Thema:

Paragon SOFTWARE GROUP
Backup & Recovery 11 Home



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