Aktuelles, Branche, Studien - geschrieben von dp am Mittwoch, Februar 25, 2026 0:13 - noch keine Kommentare
Digital Independence Day: Emanzipation mittels Cybersecurity „Made in EU“
Am 1. März 2026 findet wieder der europäische „Digital Independence Day“ (DI.Day) statt – er soll auf die Abhängigkeit von außereuropäischen Tech-Lösungen hinweisen und zugleich europäische Alternativen aufzeigen
[datensicherheit.de, 25.02.2026] Am 1. März 2026 findet nun zum dritten Mal der europäische „Digital Independence Day“ (DI.Day) statt. Zweck dieses neuen Aktionstags ist es demnach, auf die Abhängigkeit von außereuropäischen Tech-Lösungen hinzuweisen und Alternativen hierzu aufzuzeigen. Cybersicherheit aus Europa ist offensichtlich für die Digitale Souveränität europäischer Betriebe unabdingbar. Der „DI.Day“ ist eine offene Initiative, welche dazu aufruft, digitale Abhängigkeiten von großen Technologie-Anbietern bewusst zu hinterfragen – an jedem ersten Sonntag im Monat soll dieser Aktionstag Nutzer dazu ermutigen, einzelne Big-Tech-Dienste testweise durch unabhängige, datenschutzfreundliche Alternativen zu ersetzen. Ziel dieser Aktionen sei es, digitale Selbstbestimmung, Vielfalt und Resilienz zu stärken und einen nachhaltigen Beitrag zur digitalen Unabhängigkeit Europas zu leisten.

Abbildung: ESET
Cybersecurity: ESET-Umfrage zur gewünschten Herkunftsregion des Lieferanten
„Digital Independence Day“ zur Förderung leistungsfähiger, rechtlich transparenter und technisch souveräner Sicherheitslösungen aus der EU
Im Kontext des bevorstehenden „Digital Independence Day“ am 1. März 2026 unterstreicht ESET in einer aktuellen Stellungnahme die Bedeutung vertrauenswürdiger Cybersicherheit „Made in EU“.
- Nur leistungsfähige, rechtlich transparente und technisch souveräne Sicherheitslösungen aus der EU könnten Europa dabei helfen, die digitale Unabhängigkeit nachhaltig zu stärken. Die Initiative „DI.Day“ ruft daher Verbraucher, Unternehmen und Institutionen dazu auf, alternative digitale Angebote und Lösungen zu nutzen, um Europas Digitale Souveränität zu stärken.
„Digitale Souveränität ist untrennbar verbunden mit der Kontrolle über die Technologien, die unsere Gesellschaft, unsere Wirtschaft und unsere kritischen Infrastrukturen schützen“, betont Holger Suhl, „Country Manager DACH“ bei ESET. Er führt weiter aus: „Cybersicherheit ,Made in EU’ bedeutet nicht nur technische Exzellenz, sondern auch rechtliche und strategische Unabhängigkeit von externen Einflüssen. Europa braucht Vertrauen, Transparenz und technologische Autonomie!“
Der „Digital Independence Day“ gemahnt: Ein starkes Europa braucht starke Cybersicherheit
Viele europäische Unternehmen und Behörden seien auf globale Dienste angewiesen, deren Herkunft außerhalb der EU liegt. In Zeiten wachsender Cyberbedrohungen verstärkten diese Abhängigkeiten strategische Risiken.
- Sicherheitstechnologien mit Ursprung in Europa hingegen stünden für volle Kontrolle über Datenflüsse, nachvollziehbare Lieferketten und zuverlässige rechtliche Rahmenbedingungen. Diese seien damit entscheidende Faktoren für Vertrauen und Resilienz.
Mit seinen vollständig in Europa entwickelten Sicherheitslösungen möchte ESET Organisationen dabei unterstützen, Risiken proaktiv zu reduzieren, Angriffe frühzeitig zu erkennen und ihre digitale Infrastruktur nachhaltig abzusichern – und damit einen Beitrag zu Europas digitaler Stabilität und Unabhängigkeit leisten.
Allmonalicher „Digital Independence Day“ fördert Bewusstsein für Alternativen „Made in EU“
Eine repräsentative Umfrage von YouGov im Auftrag von ESET unter 536 Unternehmensentscheidern habe ergeben: „Bereits knapp die Hälfte der deutschen Unternehmen setzt auf IT-Sicherheitslösungen aus der EU.“
- Zudem planten drei Viertel der Befragten einen Wechsel hin zu einem EU-Hersteller.
Diese Ergebnisse unterstrichen, dass Vertrauen, Datenschutz und die Einhaltung europäischer Rechts- und „Compliance“-Standards entscheidende Kriterien für die Wahl von Cybersicherheitslösungen seien und dass „Made in EU“ zunehmend als Qualitäts- und Sicherheitsmerkmal angesehen werde.
Am „Digital Independence Day“ wird Bedeutung des gemeinsamen Rechtsrahmens für Anbieter und Kunden unterstrichen
Denn viele gute Gründe sprechen laut ESET aus Unternehmenssicht für einen Wechsel: „Sie reichen von einer hohen technischen Güte der Lösungen, über exzellenten Datenschutz bis hin zum gemeinsamen Rechtsrahmen, dem Hersteller und Kunden unterliegen.“
- Darüber hinaus fühlten sich hiesige Hersteller stärker der Region verbunden, während außereuropäische Anbieter anderen regulatorischen und geopolitischen Rahmenbedingungen unterlägen.
Im Klartext bedeutet das: „Im Streitfall vor Gericht kommt es darauf an, wo der Anbieter herkommt. Hersteller aus der EU unterliegen den gleichen Gesetzen wie ihre Kunden, wie etwa der strengen DSGVO.“ Dieser gemeinsame Rechtsrahmen trage dazu bei, Rechtssicherheit, Effizienz und Fairness in komplexen Zusammenhängen zu schaffen.
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