Aktuelles, Branche, Studien - geschrieben von dp am Freitag, Mai 29, 2026 0:45 - noch keine Kommentare
Fußball-WM 2026 als Weltbühne: Cyberkriminelle und Bedrohungsakteure laufen sich warm
Die bevorstehende Fußball-WM wird die größte Angriffsfläche für ein Sportereignis dieser Größenordnung darstellen
[datensicherheit.de, 29.05.2026] Das „Unit 42“-Team von Palo Alto Networks hat einen neuen Report veröffentlicht, der demnach zeigt, warum die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft (WM 2026) die nun wohl größte Angriffsfläche für ein Sportereignis dieser Größenordnung darstellt – „destruktive Cyberangriffe, krimineller Betrug und politisch motivierte Cyberoperationen gelten dabei als nahezu unvermeidlich“.
WM attraktive Weltbühne für Bedrohungsakteure, „Hacktivisten“ und Cyberkriminelle
Vor dem aktuellen Hintergrund des Konflikts zwischen den USA und dem Iran, erhöhter geopolitischer Spannungen, außenpolitischer Aktivitäten und wachsender globaler Polarisierung bietet diese WM eine attraktive Bühne für Bedrohungsakteure, „Hacktivisten“ und kriminelle Gruppen.
- Erwartet wird laut Palo Alto Networks, dass Angriffe auf bekannte Marken, publikumsnahe Dienste, die Veranstaltungsinfrastruktur sowie das breitere „Sicherheitsökosystem“ abzielen.
Palo Alto Networks erwartet zur WM 2026 Bedrohungen aus drei Richtungen:
- „Iranisch-affiliierte Akteure haben in den vergangenen Monaten ,Wiper’-Angriffe und gezielte Attacken auf US-Infrastruktur durchgeführt. US-Behörden bestätigten eine laufende iranische Kampagne, die gezielt Steuerungssysteme in Wasserwerken, Energieanlagen und kommunalen Einrichtungen angreift.“
Alle WM-Austragungsstädte in den USA betrieben kommunale Infrastruktur innerhalb dieses Bedrohungsradius. - „Russlandnahe ,Hacktivisten’ haben seit 2022 tausende DDoS-Angriffe gegen Regierungen und kritische Sektoren in NATO-Staaten durchgeführt – mit nachgewiesenen Aktivitätsspitzen rund um politisch symbolträchtige Ereignisse.“
Alle drei Gastgeberländer (CDN, MEX, USA) seien NATO-Partner bzw. -Verbündete. - „Finanziell motivierte Cyberkriminelle haben bei der WM 2022 in Katar über 16.000 betrügerische Domains betrieben.“
Bei drei Gastgeberländern und 16 „Host Cities“ multipliziere sich diese Angriffsfläche erheblich.
Weitere Informationen zum Thema:
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