Aktuelles, Branche - geschrieben von dp am Dienstag, September 6, 2022 16:48 - noch keine Kommentare
Hacker-Angriffe mittels in Bildern des James-Webb-Teleskops verstecker Malware
Threat-Analysten haben neue Hacker-Kampagne mit Malware GO#WEBBFUSCATOR entdeckt
[datensicherheit.de, 06.09.2022] Dr. Sebastian Schmerl, „Director Security Services EMEA“ bei Arctic Wolf, geht in seiner aktuellen Stellungnahme auf Erkenntnisse ein, wonach Hacker Malware in Bildern des James-Webb-Teleskops verstecken: Threat-Analysten haben demnach eine neue Malware-Kampagne mit dem Namen „GO#WEBBFUSCATOR“ entdeckt, welche sich auf Phishing-E-Mails, bösartige Dokumente und Weltraumbilder des James-Webb-Teleskops stützend Malware verbreitet.

Foto: Arctic Wolf
Dr. Sebastian Schmerl: Für Unternehmen wichtiger denn je ist, ihre Sicherheitsvorkehrungen zu überprüfen und zu verstärken!
Hacker missbrauchen jegliche interessanten oder viralen Inhalte für ihre Zwecke
„Im Grunde ist es wenig überraschend, dass Bedrohungsakteure einen Weg gefunden haben, Malware mit Hilfe von Bildern des James-Webb-Teleskops zu installieren“, so Dr. Schmerl.
Dies zeige erneut, dass Cyber-Kriminelle jegliche interessanten oder viralen Inhalte für ihre Zwecke missbrauchten: „Immer mit dem Ziel ihre Schadsoftware an unvorbereitete und unvorsichtige Menschen zu verteilen.“
Beeindruckende Bilder des James-Webb-Teleskops perfektes Vehikel für Hacker, um Unvorsichtige in die Falle zu locken
Wie bei allen Cyber-Vorfällen sei weiter damit zu rechnen, dass Bedrohungsakteure aktuelle Nachrichten für ihre Zwecke nutzten oder als interessante Geschichten getarnte Phishing-Versuche unternähmen, um ihre Schadprogramme auszuliefern. „Die beeindruckenden Bilder des James-Webb-Teleskops sind dabei das perfekte Vehikel, um Unvorsichtige in die Falle zu locken.“
Vorfälle wie dieser verdeutlichten einmal mehr, „warum es für Unternehmen wichtiger denn je ist, ihre Sicherheitsvorkehrungen zu überprüfen und zu verstärken“. Abschließend betont Dr. Schmerl: „Mit der richtigen Technologie und gut ausgebildeten Sicherheitsexperten, die rund um die Uhr böswillige Aktivitäten überwachen, können Risiken verringert und schwache sowie besonders gefährdete Teile der digitalen Infrastruktur identifiziert werden.“
Weitere Informationen zum Thema:
BLEEPINGCOMPUTER, Bill Toulas, 30.08.2022
Hackers hide malware in James Webb telescope images
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