Aktuelles, Experten, Studien - geschrieben von am Dienstag, Dezember 16, 2025 0:22 - noch keine Kommentare

Zunahme der Cyberbedrohungen: 84 Prozent aller IT-Fachleute immer mehr gestresst

Die im Auftrag von Object First Befragten benötigen mehr Unterstützung zum Schutz ihrer psychischen Gesundheit durch ihre Arbeitgeber sowie benutzerfreundlichere IT-Sicherheitslösungen

[datensicherheit.de, 16.12.2025] Object First hat eine Studie zur psychischen Gesundheit von IT-Fachleuten veröffentlicht. Diese verdeutlicht demnach, dass der zunehmende Stress, den IT- und Cybersicherheitsexperten empfinden, „nicht nur ein HR-Problem“ sei, sondern eine Herausforderung für die Resilienz der Unternehmen. Diese Studie sei von Dynata für Object First unter IT- und Cybersicherheitsexperten in den USA durchgeführt worden, um herauszufinden, „wie diese im Jahr 2025 mit der zunehmend angespannten Cyberbedrohungslage und der daraus resultierenden psychischen und emotionalen Belastung umgehen“. Hierfür seien insgesamt 500 IT- und Cybersicherheitsexperten, von Berufseinsteigern bis hin zu Führungskräften aus Unternehmen jeder Größenordnung, befragt worden.

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Foto: Object First

David Bennett warnt vor dem Risiko von Produktivitätseinbußen und dem Verlust von IT-Fachkräften aufgrund von Burnout

IT-Experten melden immer häufiger Bedenken hinsichtlich ihrer psychischen Gesundheit an

Die von Object First veröffentlichten Ergebnisse der Studie zeigten, dass IT-Experten aufgrund zunehmender Cyberbedrohungen immer häufiger Bedenken hinsichtlich ihrer psychischen Gesundheit anmeldeten.

  • „Von den 500 befragten IT- und Cybersicherheitsexperten aus den USA gaben 84 Prozent an, dass sie sich aufgrund von IT-Sicherheitsrisiken zunehmend gestresst fühlen und 78 Prozent befürchten, für IT-Sicherheitsvorfälle persönlich verantwortlich gemacht zu werden.“

Diese Zahlen zeigten, dass Unternehmen ihre IT-Fachleute in Zeiten zunehmender Cyberbedrohungen mehr Unterstützung zukommen lassen sollten – sowohl in Form von Ressourcen zum Schutz ihrer psychischen Gesundheit und Stressreduzierung als auch durch weniger komplexe und benutzerfreundlichere Sicherheitslösungen.

Weitere wichtige Erkenntnisse der Studie zur Befindlichkeit von IT-Fachleuten:

  • Emotionale Belastung
    47 Prozent der Befragten hätten angegeben, dass sie nach einem sicherheitsrelevanten Vorfall Druck von ihren Führungskräften ausgesetzt seien, „alles in Ordnung zu bringen“. Fast jeder Fünfte (18%) fühle sich während und nach einem sicherheitsrelevanten Vorfall „hoffnungslos und überfordert“.
  • Fluktuationsrisiken
    59 Prozent der Befragten hätten aufgrund von Stress bereits über einen Arbeitgeberwechsel nachgedacht oder seien aktiv auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber.
  • Hoher Druck bei mangelnden Ressourcen
    55 Prozent der Befragten hätten angegeben, dass hohe Arbeitsbelastung und unterbesetzte Teams die Hauptursachen für ihren empfundenen Stress seien – gefolgt von Sorgen hinsichtlich Cyberangriffen und dem Druck, Betriebskontinuität und Service-Verfügbarkeit zu gewährleisten.
  • Unzureichende Unterstützung durch den Arbeitgeber
    50 Prozent der Befragten meinten, dass ihr Unternehmen das Wohlbefinden und die psychische Gesundheit ihrer Mitarbeiter nicht ausreichend priorisiere. Als wertvolle Ressourcen hätten die Befragten unter anderem gezielte Unterstützungsprogramme und -initiativen zur Verbesserung von Wohlbefinden und psychischer Gesundheit genannt, aber auch umfassende Sozialleistungen, flexible Arbeitszeiten und bezahlten Urlaub.
  • Notwendigkeit besserer Daten-Backup- und Wiederherstellungslösungen
    74 Prozent der Befragten äußerten die Ansicht, dass die in ihren Unternehmen genutzten Lösungen für die Datenwiederherstellung zu komplex seien – was eine zusätzliche Belastung darstelle. Gleichzeitig seien 67 Prozent der Befragten der Meinung, dass schnellere, leistungsfähigere Backup-Lösungen zur Minimierung von Ausfallzeiten die Produktivität im Unternehmen und das Vertrauen im Unternehmen hinsichtlich einer effektiven Reaktion auf Cyberangriffe signifikant verbessern würden.
  • Stärkere Validierung durch Dritte
    67 Prozent der Befragten hätten angegeben, dass die Nutzung von Technologien, welche von vertrauenswürdigen Drittanbietern hinsichtlich Sicherheit und Zuverlässigkeit geprüft wurden, die Produktivität der IT-Teams und das Vertrauen im Unternehmen hinsichtlich der Wiederherstellung von Daten nach Cyberangriffen verbessern würde.

Stress der IT- und Cybersicherheitsexperten eine Herausforderung für die Resilienz der Unternehmen

„Der zunehmende Stress, den IT- und Cybersicherheitsexperten empfinden, ist nicht nur ein HR-Problem, sondern eine Herausforderung für die Resilienz von Unternehmen!“, kommentiert David Bennett, CEO von Object First.

  • Wie die Ergebnisse ihrer Studie zeigten, beeinträchtige der Druck, als letzte Cyberverteidigungslinie im Unternehmen zu fungieren, die psychische Gesundheit und die Arbeitsleistung dieser Fachkräfte signifikant.

„Da Cyberbedrohungen immer komplexer werden und häufiger auftreten, steigt auch gleichzeitig das Risiko von Produktivitätseinbußen und dem Verlust von IT-Fachkräften aufgrund von Burnout kontinuierlich“, umreißt Bennett abschließend die Problemlage.

Weitere Informationen zum Thema:

OBJECT FIRST
Wenn Sie an Veeam denken, denken Sie an Object First / Object First glaubt an eine Welt, in der Daten gut gegen bösartige Verschlüsselung geschützt sind. Aus diesem Grund haben wir Ootbi entwickelt – den besten Speicher für Veeam. Wir haben einen ransomware-sicheren und unveränderlichen Out-of-the-Box-Backup-Speicher entwickelt, der sicher, einfach und leistungsstark ist!

OBJECT FIRST, 01.10.2025
Object First Umfrage: 84% der IT-Profis fühlen sich aufgrund steigender Cybersecurity-Bedrohungen am Arbeitsplatz unangenehm gestresst / Die Ergebnisse zeigen den Bedarf an mehr Unterstützung für die psychische Gesundheit von Arbeitgebern und an IT-Sicherheitslösungen, die einfacher zu bedienen sind

FORBES, Technology Council
David Bennett – CEO Object First Boulder, CO

datensicherheit.de, 26.02.2025
Stärkung der Sicherheitskultur im Unternehmen durch intensiven Informationsaustausch / KnowBe4-Bericht zur „verborgene Kraft des Informationsaustauschs bei der Gestaltung der Sicherheitskultur eines Unternehmens“ erschienen

datensicherheit.de, 25.06.2019
Cyberkriminelle: Unternehmen fühlen sich oft schutzlos ausgeliefert / Signifikante Qualifikationslücken bedrohen Unternehmenssicherheit



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