Aktuelles - geschrieben von dp am Donnerstag, September 2, 2010 15:20 - noch keine Kommentare
Mogelpackung der zweiten Generation vor allem bei Markenprodukten
Trick „Weniger drin – Preis gleich“ wiederholt angewendet
[datensicherheit.de, 02.09.2010] Zwei Trends bei „Mogelpackungen“ hat die verbraucherzentrale Hamburg ausgemacht:
„Noch weniger drin, aber immer noch der gleiche Preis“ und „Mehr drin, aber übermäßig teurer“ kennzeichnen demnach die neuesten Tricks der Anbieter von Alltagsprodukten. Schon seit fünf Jahren wird eine Liste mit versteckten Preiserhöhungen veröffentlicht, bei denen die Füllmenge verringert, der Preis aber nicht entsprechend reduziert wurde. Jetzt habe man gar die ersten Produkte im Handel entdeckt, bei denen der Trick „Weniger drin – Preis gleich“ wiederholt angewendet worden sei – so etwa bei einer Packung Chips, deren Füllmenge innerhalb von vier Jahren von 200 Gramm über 170 Gramm auf aktuell 165 Gramm abgesenkt worden sei. Der Packungspreis sei aber entweder gleich geblieben oder bei etlichen Händlern sogar noch angestiegen, so dass sich die Preiserhöhung effektiv auf bis zu 52 Prozent belaufen könne. Armin Valet von der verbraucherzentrale Hamburg spricht von der „Mogelpackung der zweiten Generation“ – vor allem Markenprodukte fielen auf.
Dann gebe es noch eine weitere Neuheit aus der „Trickkiste“ in Form von Produkten, bei denen die Füllmenge zwar erhöht werde, der Preis dazu aber überproportional steige. So gebe es aktuell etwa ein mit „Neu + 20% mehr Inhalt“ beworbenes Spülmittel in 600-Milliliter-Packungen statt wie bisher mit 500 Millilitern – allerdings entspreche die Preiserhöhung 62 Prozent.
Listen mit Produkt-Beispielen finden sich auf der Website der verbraucherzentrale Hamburg.
Weitere Informationen zum Thema:
verbraucherzentrale Hamburg, 02.09.2010
Mogelpackung 2.0 / Neue Tricks bei versteckten Preiserhöhungen
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