Aktuelles, Branche, Studien - geschrieben von am Mittwoch, April 8, 2026 0:07 - noch keine Kommentare

Physische Sicherheit in Unternehmen: Governance entscheidend bei Cloud-Nutzung

Genetec unterstützt Unternehmen, mithilfe der „Cloud“ ihre physische Sicherheit zu modernisieren und zugleich widerstandsfähiger zu werden

[datensicherheit.de, 08.04.2026] Genetec versteht sich als „der weltweit führende Anbieter von Software für die physische Sicherheit in Unternehmen“ – laut einer aktuellen Stellungnahme wird auf eine Diskrepanz zwischen gängigen Modellen zur Einführung der „Cloud“ im Bereich physischer Sicherheit sowie den „Governance“- und Betriebsanforderungen großer Unternehmen hingewiesen. Diese müssen demnach beim Einstieg in die „Cloud Governance“ Risikomanagement und betriebliche Anforderungen mitdenken. Viele Umgebungen erstreckten sich über zahlreiche Standorte, unterlägen strengen Anforderungen an Regulatorik und Cybersicherheit und stützten sich auf eine Infrastruktur, welche über Jahre hinweg betriebsbereit bleiben müsse. „Wer die Einführung der ,Cloud’ als einfachen Wechsel darstellt, blendet häufig die betriebliche Praxis großer Unternehmen aus, mit Folgen für die Flexibilität und langfristige Ausfallsicherheit.“

Unternehmen mit parallelem Betrieb von „Cloud“-, „On-Prem“- und Hybridumgebungen

„Die physische Sicherheit in Unternehmen basiert selten auf nur einer Art der Bereitstellung. Dieser Tatsache müssen ,Cloud’-Strategien gerecht werden!“, erläutert Francis Lachance, „Senior Director, Product“ bei Genetec. Er führt weiter aus: „Unternehmen betreiben ,Cloud’-, ,On-Prem’- und Hybridumgebungen parallel. Ihre Systeme müssen dabei nahtlos ineinandergreifen. So sichern sie ,Governance’, Transparenz und Kontrolle über langfristig ausgelegte Betriebsumgebungen.”

Laut dem aktuellen Report zur Lage der physischen Sicherheit 2026, für den laut Genetec mehr als 7.300 Fachleute befragt wurden, ist die Einführung der Hybrid-„Cloud“ eine strategische Entscheidung, die von langfristigen betrieblichen Anforderungen bestimmt wird:

  • 39 Prozent der Befragten würden Skalierbarkeit als einen der Hauptgründe für die Einführung von Hybrid-„Cloud“-Umgebungen nennen.
  • Für 38 Prozent sei Redundanz ein zentraler Treiber für Hybrid-„Cloud“-Umgebungen – dies unterstreiche die Bedeutung langfristiger Ausfallsicherheit und Geschäftskontinuität.

Unternehmen müssen „Governance“ und Kontinuität langfristig gewährleisten

„Für Unternehmen ist die ,Cloud’ ein Modell, das den ständigen Herausforderungen an Betrieb, Regulatorik und Sicherheitsbedrohungen standhalten muss“, ergänzt Lachance. Das Ziel bestehe nicht darin, vollständig auf die „Cloud“ umzusteigen, sondern diese so zu nutzen, „dass ,Governance’ und Kontinuität langfristig gewährleistet sind“.

Um eine sichere und widerstandsfähige „Cloud“-Einführung zu unterstützen, empfiehlt Genetec vier Handlungsschritte:

  1. „Governance“ ins Zentrum aller Entscheidungen zum Thema Cloud stellen!
    In Unternehmen sollte die Einführung der „Cloud“ stärker von Verantwortlichkeit als Komfort geleitet sein. Anforderungen an Cybersicherheit, „Compliance“ und Aufsicht seien von Beginn an zu berücksichtigen und sollten nicht erst nachträglich ergänzt werden.
  2. Auf hybride Umgebungen setzen!
    Die Einführung der „Cloud“ erfolge in Unternehmen selten in einem Schritt. Stattdessen betrieben sie „Cloud“-, „On-Prem“- und „Edge“-Systeme parallel, oft über längere Zeiträume hinweg. Hybride Ansätze ermöglichten es, die Modernisierung im eigenen Tempo voranzutreiben und zugleich die Kontrolle über kritische Infrastrukturen und sensible Daten zu wahren.
  3. Die „Cloud“ als Betriebsmodell verstehen, nicht als Endzustand!
    „Cloud“-Implementierungen sollten Transparenz und Kontrolle über physische Sicherheitssysteme hinweg stärken, statt bestehende Infrastrukturen vollständig zu ersetzen. Im Fokus stehe die Integration von „Cloud“-Funktionen in umfassendere Umgebungen – nicht die Durchsetzung einheitlicher Bereitstellungsmodelle.
  4. Auf langfristige Ausfallsicherheit achten!
    Physische Sicherheitsinfrastrukturen müssten über Jahre hinweg zuverlässig funktionieren – auch bei Netzwerkstörungen, Service-Ausfällen oder veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Architekturen, welche den autonomen Betrieb und eine kontrollierte Leistungsreduzierung über „Cloud“-, „On-Prem“- und „Edge“-Systeme hinweg ermöglichen, unterstützten Unternehmen dabei, den Betrieb aufrecht zu erhalten, regulatorische Anforderungen zu erfüllen und auf veränderte Risiken ohne Unterbrechungen zu reagieren.

Weitere Informationen zum Thema:

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Francis Lachance – Director of Product Management, Genetec, Inc.

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