Aktuelles, Experten, Veranstaltungen - Freitag, Januar 27, 2012 18:25 - noch keine Kommentare
Anlässlich des 6. Europäischen Datenschutztags werden Zweifel an der Vorratsdatenspeicherung artikuliert
Dagmar Hartge, Peter Schaar und Dr. Thomas Petri fordern Nachweis der Erforderlichkeit
[datensicherheit.de, 27.01.2012] Dagmar Hartge, Vorsitzende der „Datenschutzkonferenz 2012“ und Landesbeauftragte für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht Brandenburg, Peter Schaar, der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, und Dr. Thomas Petri, Der Bayerische Landesbeauftragte für den Datenschutz, weisen darauf hin, dass die Erforderlichkeit einer mindestens sechsmonatigen „Vorratsdatenspeicherung“ nach wie vor nicht nachgewiesen sei.
Mittlerweile setze sich sogar ein interner Bericht der EU-Kommission vom 15. Dezember 2011 kritisch mit der aktuellen EU-Richtlinie zur „Vorratsdatenspeicherung“ auseinander.
Wer eine „Vorratsdatenspeicherung“ befürwortet, müsse wegen des damit verbundenen tiefgreifenden grundrechtlichen Eingriffs in die Kommunikationsfreiheit konkret belegen können, bei welchen Straftaten welche Daten wie lange und unter welchen technischen Rahmenbedingungen unbedingt gespeichert werden müssten, um das Ziel einer effektiven Strafverfolgung sicherzustellen.
Dieser Nachweis der Erforderlichkeit sei eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass die Richtlinie zur „Vorratsdatenspeicherung“ im Einklang mit Artikel 8 Europäische Grundrechtecharta steht. weiterlesen…
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Aktuelles, Experten, Veranstaltungen - Jan 27, 2012 18:25 - noch keine Kommentare
Anlässlich des 6. Europäischen Datenschutztags werden Zweifel an der Vorratsdatenspeicherung artikuliert
Dagmar Hartge, Peter Schaar und Dr. Thomas Petri fordern Nachweis der Erforderlichkeit
[datensicherheit.de, 27.01.2012] Dagmar Hartge, Vorsitzende der „Datenschutzkonferenz 2012“ und Landesbeauftragte für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht Brandenburg, Peter Schaar, der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, und Dr. Thomas Petri, Der Bayerische Landesbeauftragte für den Datenschutz, weisen darauf hin, dass die Erforderlichkeit einer mindestens sechsmonatigen „Vorratsdatenspeicherung“ nach wie vor nicht nachgewiesen sei.
Mittlerweile setze sich sogar ein interner Bericht der EU-Kommission vom 15. Dezember 2011 kritisch mit der aktuellen EU-Richtlinie zur „Vorratsdatenspeicherung“ auseinander.
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Aktuelles, Branche - Jan 25, 2012 18:03 - noch keine Kommentare
Aktueller EU-Verordnungsentwurf für den Datenschutz: BITKOM fordert Nachbesserungen
Modernisierung statt Verschärfung sollte Freiheitsrechte und Schutzbedarf im Internet in Einklang bringen
[datensicherheit.de, 25.01.2012] Der BITKOM spricht sich für eine Vereinheitlichung des Datenschutzes in Europa aus und fordert Verbesserungen an dem am 25. Januar 2012 vorgelegten Entwurf für eine EU-Datenschutzverordnung:
Es sei höchste Zeit, den Datenschutz EU-weit zu harmonisieren, so BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Der am 25. Januar 2012 vorgelegte Verordnungsentwurf sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem international einheitlich hohen Datenschutzniveau. Das Internet und moderne Geschäftsmodelle machten an den Grenzen Deutschlands nun mal nicht Halt.
Als besonders positiv bewertet es der BITKOM, dass der Entwurf eine stärkere Abstimmung der europäischen Datenschutzbehörden vorsieht, damit die neuen Vorschriften einheitlich ausgelegt werden. Zudem setze die Kommission auf die Selbstregulierung der Wirtschaft als Ergänzung zu Gesetzen und stärke die betrieblichen Datenschutzbeauftragten.
Kritik hingegen übt BITKOM an der Ausweitung des Einwilligungsprinzips, wodurch Internetnutzer künftig in zahlreichen Einzelfällen eine jeweils gesonderte Zustimmung zur Datenverarbeitung geben müssen. weiterlesen…
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Aktuelles, Branche, Service, Umfragen - Jan 3, 2012 22:39 - ein Kommentar
Umfrage zum Datenschutz zeigt großes Vertrauen in Krankenkassen und Banken
Staatliche Stellen, Energieversorger und Internetdienstleister haben lediglich ein mittleres Vertrauensniveau beim Datenschutz
[datensicherheit.de, 03.01.2012] Krankenkassen und Banken genießen nach Erkenntnissen des BITKOM besonders hohes Vertrauen beim Datenschutz:
Dies habe eine Umfrage in seinem Auftrag ergeben. So hätten 77 Prozent der Deutschen ein starkes oder sehr starkes Vertrauen in ihre Krankenkasse, wenn es um den Umgang mit persönlichen Daten geht. 75 Prozent der Bürger vertrauten ihrer Bank, 74 Prozent den von ihnen besuchten Ärzten und weiterlesen…
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