Aktuelles, Branche - geschrieben von cp am Dienstag, November 20, 2012 16:19 - noch keine Kommentare
Soziale Netzwerke als Sicherheitsrisiko im Unternehmen
40 Prozent der deutschen Unternehmen blockieren die Nutzung
[datensicherheit, 20.11.2012] Die Nutzung Sozialer Netzwerke wie Facebook, Twitter oder Flickr gehört für viele Nutzer zum Alltag. Für Unternehmen und Unternehmer stellen sich daher zwei große Fragen: Welche Sicherheitsprobleme ergeben sich, wenn zum Beispiel die Nutzung von Facebook am Arbeitsplatz zugelassen wird und wie beeinflusst es die Produktivität der Mitarbeiter? In einer weltweiten Umfrage [1] von
Kaspersky Lab gibt jede zweite Firma (50,2 Prozent) an, dass sie Soziale Netzwerke blockiert. Dies bedeutet Rang drei der gesperrten Dienste, hinter Online-Games (58,7 Prozent) und Filesharing (53,6 Prozent).
Deutsche Unternehmen sind hinsichtlich der Nutzungsmöglichkeit Sozialer Netzwerke etwas großzügiger. Hierzulande stehen Facebook und Co. bei 40,2 Prozent der befragten Organisationen auf der Verbotsliste. Damit belegen Soziale Netzwerke den vierten Rang blockierter Dienste. Denn die Nutzung von Online-Games (52,3 Prozent) Filesharing (47,7 Prozent) und Video-Streaming- beziehungsweise Internet-TV (46,2 Prozent) sind in deutschen Unternehmen in höherem Maße untersagt.
Facebook & Co. als Sicherheitsrisiko
Hauptmotivation für die Blockade von Facebook & Co. ist, dass die Unternehmen Angst vor Sicherheitsrisiken haben. Etwa jedes dritte (rund 32 Prozent) von Kaspersky Lab befragte Unternehmen – sowohl international als auch in Deutschland – zählt Soziale Netzwerke zu den drei größten IT-Sicherheitsrisiken. Nur Filesharing wird als Bedrohung noch gefährlicher eingeschätzt (45,0 Prozent weltweit und 38,2 Prozent in Deutschland).
Sperren allein stellen allerdings kein adäquates Mittel dar, um das Sicherheitsrisiko ‚Soziale Netzwerke‘ zu minimieren. Kaspersky Lab zeigt in einem Hintergrundartikel,wie Unternehmen und Mitarbeiter verantwortungsvoll mit Sozialen Netzwerken, Filesharing-Diensten und Online-Games umgehen.
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