Aktuelles, Experten, Studien - geschrieben von dp am Samstag, Mai 17, 2025 0:19 - noch keine Kommentare
Die eigene Mobilnummer ist einem Drittel unbekannt
In einer repräsentativen Umfrage ließ der Bitkom in Erfahrung bringen, ob die Befragten ihre eigenen Mobil- und Festnetznummern kennen und wie viele sonstige Telefonnummern auswendig bekannt sind
[datensicherheit.de, 17.05.2025] Der Branchenverband Bitkom e.V. hat bei Bitkom Research eine Umfrage in Auftrag gegeben, bei der demnach 1.004 Personen in Deutschland ab 16 Jahren im Zeitraum der diesjährigen Kalenderwochen 7 bis KW 10 repräsentativ befragt wurden. Diese wurden mit folgenden Fragen konfrontiert: „Kennen Sie Ihre eigene Telefonnummer, unter der man Sie privat auf Ihrem Smartphone oder Handy erreichen kann, auswendig?“, „Kennen Sie Ihre eigene Telefonnummer, unter der man Sie privat auf Ihrem Festnetz-Telefon erreichbar sind, auswendig?“ und „Wie viele Telefonnummern von Freunden, Verwandten oder Bekannten kennen Sie sicher auswendig?“. Laut Bitkom ist die resultierende Erkenntnis, dass sich die eigene Festnetznummer eher merken lässt als die Mobilnummer und die Befragten durchschnittlich drei Nummern von Freunden, Verwandten und Bekannten im Kopf haben.
64 Prozent kennen immerhin ihre Mobilnummer auswendig
„Ob bei der Online-Buchung, für das Kontaktformular beim Arzt oder nach einem Date – die eigene Handynummer auswendig zu kennen, kann durchaus von Vorteil sein.“
- Eine Mehrheit von 64 Prozent kenne diese tatsächlich aus dem Kopf – indes kenne ein Drittel (34 Prozent) der Mobiltelefone nutzenden Deutschen die eigene Mobilnummer nicht auswendig.
„Unter den 16- bis 29-Jährigen kennen sogar 42 Prozent ihre Mobilnummer nicht.“
Früher war es selbstverständlich, sich Telefonnummern zu merken
„Wer einen Festnetzanschluss nutzt, kennt diese Nummer hingegen etwas häufiger auswendig.“ Rund drei Viertel (76%) der Festnetznutzer würden diese kennen, während nur 22 Prozent ihre eigene Festnetznummer nicht aus dem Kopf nennen könnten.
- Dr. Sebastian Klöß, Experte für „Consumer Technology“ beim Bitkom, kommentiert: „Früher war es selbstverständlich, sich Telefonnummern zu merken – heute verlässt man sich in der Regel auf die Kontaktlisten im Smartphone als digitales Gedächtnis.“
Doch gerade in Notfällen oder auf Reisen könne es durchaus hilfreich sein, einige wichtige Nummern im Kopf zu haben.
Eher Telefonnummern von Freunden, Verwandten oder Bekannten im Kopf
„Die Telefonnummern von Freunden, Verwandten oder Bekannten werden noch vergleichsweise häufig auswendig gelernt.“ 82 Prozent der Deutschen würden mindestens eine dieser Telefonnummern auswendig kennen:
- „47 Prozent kennen ein bis drei Nummern von Freunden, Verwandten und Bekannten, vier bis sechs Telefonnummern kennen 26 Prozent, und sogar sieben oder mehr hätten neun Prozent im Kopf. Im Schnitt können die Deutschen demnach ungefähr drei Telefonnummern anderer auswendig.“
Die meisten Telefonnummern merkten sich die Älteren ab 65 Jahren (im Durchschnitt etwa 4), am wenigsten die Jüngeren zwischen 16 und 29 Jahren (im Durchschnitt etwa 2).
Weitere Informationen zum Thema:
datensicherheit.de, 13.04.2025
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