Aktuelles, Experten, Studien - geschrieben von dp am Samstag, Oktober 25, 2025 0:11 - noch keine Kommentare
Handwerksunternehmen in Deutschland: Über die Hälfte nutzt Social Media
Laut einer aktuellen rerpäsentativen Umfrage im Auftrag des Bitkom e.V. sind lokale Web-Communities, „facebook“ und „Instagram“ die beliebtesten Internet-Plattformen im Handwerk
[datensicherheit.de, 25.10.2025] Nach aktuellen Erkenntnissen des Branchenverbands Bitkom e.V. sind lokale Web-Communities, „facebook“ und „Instagram“ die beliebtesten Internet-Plattformen bei Handwerksunternehmen – ansonsten werden eigene Websites und Eintragungen in Online-Verzeichnisse genutzt.

Foto: Bitkom e.V.
Nastassja Hofmann: Social-Media-Plattformen bieten dem Handwerk große Chancen zur Adressierung von Kunden sowie Nachwuchs- und Fachkräften
Handwerksunternehmen setzen auf „Nebenan.de“, „Nachbarschaft.net“ sowie „facebook“ u.a.
„Ein Blick hinter die Kulissen auf der Baustelle, in der Bäckerei oder im Friseursalon, Erfahrungsberichte von Azubis oder 360-Grad-Aufnahmen des fertigen Produkts“ – solche Beiträge finden sich laut Bitkom typischerweise auf den Social-Media-Profilen deutscher Handwerksunternehmen.
- „Und das auch immer häufiger, denn inzwischen nutzt bereits mehr als die Hälfte der Unternehmen eine eigene Präsenz oder Werbung in Sozialen Medien, um auf sich aufmerksam zu machen (56%). Vor drei Jahren waren es erst 40 Prozent (2022).“ Dies seien Ergebnisse einer repräsentativen Studie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 504 Handwerksunternehmen in Deutschland. Die Befragung habe im Zeitraum der Kalenderwochen 23 bis 29 2025 stattgefunden.
Die Plattformen der Wahl bei den Unternehmen, welche in Sozialen Medien vertreten sind, seien dabei vor allem lokale Web-Communities wie „Nebenan.de“ oder „Nachbarschaft.net“ (65%) sowie „facebook“ (57%). Mit etwas Abstand folgten dann „Instagram“ (38%), „LinkedIn“ (35%) und „Xing“ (33%).
94 Prozent der Handwerksunternehmen mit eigener Website
Plattformen wie „X“ (vormals „twitter, 12%), „TikTok“ (7%) und „YouTube“ (6%) seien bei den Handwerksunternehmen derzeit eher weniger verbreitet. „Social-Media-Plattformen bieten für das Handwerk große Chancen – nicht nur, um neue Kundinnen und Kunden zu gewinnen, sondern auch, um gezielt Nachwuchs- und Fachkräfte anzusprechen“, kommentiert Nastassja Hofmann, Handwerks-Expertin beim Bitkom.
- Neben den Sozialen Medien kämen aber auch noch andere Möglichkeiten des Online-Auftritts im Handwerk zum Einsatz: Fast jedes Unternehmen besitze eine eigene Website (94%); viele hätten sich außerdem in Verzeichnisse wie „GelbeSeiten.de“ oder „DasOertliche.de“ eintragen lassen (88%). Zudem seien auch auf Bewertungsplattformen wie „Yelp“ oder „Trustpilot“ Eintragungen von Handwerksunternehmen keine Seltenheit – vier von zehn deutschen Handwerksunternehmen seien dort zu finden (40%).
Um die eigenen Leistungen zu bewerben, schalte zudem über ein Drittel Werbeanzeigen im Netz (37%), jeweils etwa drei von zehn Unternehmen bedienten sich der Möglichkeit des E-Mail- bzw. Newsletter-Marketings (32%) oder seien auf Online-Plattformen wie „MyHammer“, „Treatwell“ oder „Kleinanzeigen“ vertreten (31 Prozent).
Weitere Informationen zum Thema:
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Nastassja Hofmann: Referentin Retail & PropTech Bitkom e.V.
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