Aktuelles - geschrieben von dp am Mittwoch, Oktober 15, 2025 0:54 - noch keine Kommentare
Große Lücke zwischen Ausgaben und Schäden kennzeichnet Lage der IT-Sicherheit in Deutschland
Trotz steigender IT-Sicherheitsausgaben von 11,1 Milliarden Euro verursacht Cyberkriminalität der deutschen Wirtschaft jährlich Schäden von über 200 Milliarden Euro
[datensicherheit.de, 15.10.2025] Aktuelle Bitkom-Zahlen offenbarten eine eklatante Schieflage: „Trotz steigender IT-Sicherheitsausgaben von 11,1 Milliarden Euro im Jahr 2025 verursacht Cyberkriminalität der deutschen Wirtschaft jährlich Schäden von über 200 Milliarden Euro. Investitionen allein reichen also nicht – hier gibt es noch erhebliches Potenzial!“, so Michael Kleist, „Area VP Sales Central & East Europe“ bei CyberArk.

Foto: CyberArk
Michael Kleist warnt vor unverwalteten Maschinenidentitäten – diese drohen zum nächsten großen Cyberrisiko zu werden
Fast die Hälfte der Unternehmen erlitt IT-Sicherheitsvorfälle im Zusammenhang mit kompromittierten Maschinenidentitäten
Kleist führt aus: „Letzte Woche stand auf der ,it-sa’ das Thema IT-Sicherheit wieder klar im Spotlight. Besonders erfreulich: Auch der Bereich ,Identity und Access Management’ hat einen festen Platz auf der Messe gefunden. Diese Aufmerksamkeit darf jetzt nicht abflachen!“
- Gleichzeitig zeige der „CyberArk 2025 State of Machine Identity Security Report“, dass in drei Viertel der deutschen Unternehmen bereits mindestens doppelt so viele Maschinenidentitäten wie menschliche Identitäten existierten.
Fast die Hälfte der Unternehmen (48%) habe im vergangenen Jahr IT-Sicherheitsvorfälle im Zusammenhang mit kompromittierten Maschinenidentitäten verzeichnet. Zudem erwarte die Mehrheit der IT-Security-Entscheider, dass die Zahl der maschinellen Identitäten in den nächsten zwölf Monaten um bis zu 150 Prozent steigen werde.
Umfassendes Identitätsmanagement für Mensch und Maschine als Basis für IT- bzw. Cybersicherheit
Mit zunehmender Implementierung KI-gestützter „Tools“ und „Cloud“-Lösungen wachse diese Angriffsfläche weiter rasant. Unverwaltete Maschinenidentitäten drohten zum nächsten großen Cyberrisiko zu werden – „oder sind es schon“.
- Kleist gibt zu bedenken: „Wenn Cybersecurity in Deutschland zukunftsfähig sein soll, muss umfassendes Identitätsmanagement für Mensch wie Maschine – insbesondere der Schutz privilegierter Identitäten – im Zentrum der Sicherheitsstrategie stehen!“
Kleist betont hierzu abschließend: „Identität ist der neue Perimeter! Nur wer weiß, wer oder was auf welche Systeme warum und wie zugreift, kann Risiken wirksam reduzieren und langfristige Resilienz aufbauen.“
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bitkom
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