Aktuelles, Branche - geschrieben von cp am Montag, September 29, 2014 23:07 - 2 Kommentare
Industrie 4.0 Collaboration Lab am KIT eröffnet
Gemeinsame Gründung von Bechtle Karlsruhe und SolidLine AG/ Förderung von Austausch und Kooperationen zwischen Mittelstand und Forschung
[datensicherheit.de, 29.09.2014] Das Bechtle IT-Systemhaus Karlsruhe und die SolidLine AG, ein Unternehmen der Bechtle Gruppe, haben ein „Industrie 4.0 Collaboration Lab“ gegründet. Wissenschaftspartner sind das Lifecycle Engineering Solutions Center (LESC) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und das Forschungszentrum Informatik (FZI). Unter dem Motto „Mittelstand trifft Forschung“ stellen die Partner mittelständischen Unternehmen in den Räumen des LESC eine nahtlose IT-Infrastruktur zur Erprobung von Technologien und Prozessen im Zeichen von Industrie 4.0 bereit.
Industrie 4.0 steht für die Verschmelzung von physischen Produkten, Maschinen oder Anlagen mit virtuellen, aus riesigen Datenmengen errichteten Welten. Durch die nahtlose Vernetzung und Kommunikation im Internet entstehen Geschäftspotenziale, die für kleine und mittlere Unternehmen jedoch noch wenig greifbar sind. „Mittelständler wollen vornehmlich vorhandene Infrastrukturen weiter nutzen und schrittweise verbessern, indem sie Prozesse automatisieren, Kapazitäten erhöhen, Energie sparen und Kosten senken. Für die Unternehmen zählt eine klare Antwort auf die Frage: Wie generieren wir durch Industrie 4.0 Lösungen und messbare Mehrwerte für das Geschäft?“, erklärt Prof. Dr. Dr.-Ing. Dr. h.c. Jivka Ovtcharova, Leiterin des Instituts für Informationsmanagement im Ingenieurwesen (IMI) am KIT, Leiterin des LESC sowie Direktorin am Forschungszentrum Informatik.
Eröffneten gemeinsam das neue Industrie 4.0 Collaboration Lab (v.l.n.r): Jeroen Buring – Strategic Account Manager Euro Central, SOLIDWORKS, Michael Grethler – Leiter Geschäftsbereich PDM/PLM, SolidLine AG, Prof. Jivka Ovtcharova – Karlsruher Institut für Technologie und Forschungszentrum Informatik, Richard Einstmann – Geschäftsführer Bechtle IT-Systemhaus Karlsruhe.
Mit dem am 24. September eröffneten Industrie 4.0 Collaboration Lab wollen die Kooperationspartner praxisnahe Antworten auf diese Frage geben. Im Lifecycle Engineering Solutions Center des KIT stehen maßgeschneiderte 3D-Entwicklungs- und Testumgebungen zur Verfügung, in denen Unternehmen anhand eigener Datensätze zukünftige Produkte und Dienstleistungen frühzeitig erproben können. Ziel: Der Mittelstand soll sich schnell und ohne hohe Investitionskosten fit für den Umgang mit modernen Technologien machen können. Neben der flexiblen Nutzung einer integrierten IT-Infrastruktur umfasst das Angebot auch die Möglichkeit der Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern.
„Eine wichtige Zielgruppe des Lab sind zudem die Ingenieure von morgen. So verfügt jetzt jeder unserer rund 4.000 Maschinenbaustudenten ab dem ersten Semester über eine SOLIDWORKS CAD-Lizenz. Darüber hinaus nutzen die Maschinenbau- wie auch die Masterstudenten benachbarter Disziplinen wie Elektrotechnik, Informatik oder Mechatronik ein erweitertes Spektrum an SOLIDWORKS-Anwendungen“, sagt Prof. Jivka Ovtcharova. Mit der neuesten Produktentwicklungssoftware können Ingenieure bereits während des Studiums Anwendungserfahrung und nachweisbare Kompetenzen im Bereich des softwaregestützten Produktlebenszyklusmanagements (PLM) sammeln.
„SOLIDWORKS bildet die optimale Basis für eine praxisorientierte Ausbildung wie auch für die Zusammenarbeit zwischen unseren Kunden und den Forschungseinrichtungen“, sagt Michael Grethler, Leiter Geschäftsbereich PDM/PLM bei der SolidLine AG. „Wir sind glücklich, mit dem Lab einen Ort zu etablieren, an dem Zukunftsthemen in die unternehmerische Realität getragen werden. Ich bin mir sicher, dass der Austausch zwischen Forschung und Praxis beide Seiten bereichern und zu neuen Impulsen führen wird“, erklärt Richard Einstmann, Geschäftsführer des Bechtle IT-Systemhauses Karlsruhe.
Weitere Informationen zum Thema:
Bechtle AG
Bechtle Karlsruhe und SolidLine eröffnen Industrie 4.0 Collaboration Lab am KIT
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Virtual Engineering: Zukunftsfähigkeit für Industrie 4.0
Aktuelles, Experten, Studien - Juli 10, 2026 0:38 - noch keine Kommentare
Zum Start in die Sommerferien 2026: Stau-Informationen per Radio und App bevorzugt
weitere Beiträge in Experten
- Chat-Kontrolle: DAV-Warnung vor Wiederbelebung im Eilverfahren
- Bei Cloud-Ausfall droht fast jedes zweite Unternehmen lahmgelegt zu werden
- Informationsfreiheit im Bund bedroht – Informationsfreiheitsbeauftragte kritisieren Bundesregierung
- Internationale Operation der Strafverfolgungsbehörden gegen sexualisierte Gewalt an sedierten Opfern
- Reformpaket der Koalition: Bitkom begrüßt „Aufbruchsignal“ zum Durchbrechen des Stillstands
Aktuelles, Branche, Studien - Juli 10, 2026 0:57 - noch keine Kommentare
Web-Analyse: 84 Prozent der Unternehmen treffen Entscheidungen auf Basis fragwürdiger Daten
weitere Beiträge in Branche
- Engage Paris 2026: Wie Frontier AI die IT-Sicherheit verändert
- ESET-Warnung: Schadhafte AI Skills bieten KI-Agenten neue Angriffsflächen
- Drohender Abfluss sensibler Daten im KI-Zeitalter – Forcepoint-Tipps für Unternehmen zur Abwehr
- 78 Prozent berichten von Vorfällen: KI-Sicherheitsrisiken treffen Unternehmen bereits heute
- Fast die Hälfte des Datenverkehrs auf Reise-Websites stammt von bösartigen Bots
Aktuelles, A, Experten, Service, Wichtige Adressen - Jan. 13, 2026 1:08 - noch keine Kommentare
Registrierung bei ELEFAND: Krisen- und Katastrophenvorsorge bei Auslandsaufenthalten
weitere Beiträge in Service
- DigiCert-Umfrage: Manuelle Zertifikatsprozesse führen zu Ausfällen, Compliance-Fehlern und hohen Verlusten im Unternehmen
- Threat Hunting: Bedeutung und Wertschätzung steigt
- Umfrage: 71 Prozent der IT-Entscheidungsträger besorgt über Mehrfachnutzung von Passwörtern
- Fast die Hälfte der Unternehmen ohne geeignete Sicherheitsrichtlinien für Remote-Arbeit
- Umfrage: Bedeutung der Konsolidierung von IT-Sicherheitslösungen




Kommentieren