Aktuelles, Branche - geschrieben von am Dienstag, Januar 25, 2022 19:45 - noch keine Kommentare

3 BlackBerry-Tipps zur Abwehr von Ransomware-Attacken

Zunehmende Ransomware-Bedrohung durch Cybercrime-as-a-Service

[datensicherheit.de, 25.01.2022] Die aktuelle Stellungnahme von BlackBerry bezieht sich auf die Anzahl der Attacken durch Ransomware, welche demnach täglich ansteigt – dies verdeutlichten aktuelle Zahlen des TÜV SÜD. Cyber-Kriminelle hätten längst florierende Geschäftsmodelle etabliert und vermarkteten Ransomware quasi als „Cybercrime-as-a-Service“ (CaaS). BlackBerry hat nach eigenen Angaben mit dem „Prevention First“-Ansatz eine Strategie parat, Unternehmen durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) präventiv vor Cyber-Kriminellen zu schützen.

Ransomware-Attacken einer der entscheidenden Cybersecurity-Trends 2022

Die Gefährdung von Datenbeständen und Netzwerken in Unternehmen und Organisationen nimmt offensichtlich zu: „Laut TÜV Süd werden Attacken durch Ransomware einen der entscheidenden Cybersecurity-Trends des Jahres 2022 ausmachen – mit weitreichenden bis verheerenden Folgen für die Betroffenen, wenn ein solcher Angriff erfolgreich verläuft.“

In der aktuellen Entwicklung der allgemeinen IT-Bedrohungslandschaft werde Ransomware bisweilen als CaaS gelabelt. Der Hintergrund: „Cyber-Kriminelle vermarkten die Schadsoftware mittlerweile ähnlich wie reguläre Software und haben damit ein Geschäftsmodell geschaffen“ – Malware werde gegen Lizenzgebühren und inklusive technischem Support zum Kauf angeboten.

Dies sei „ein gefährlicher Schattenmarkt auf Wachstumskurs“. Auswege aus der Gefährdung versprächen folgende Tipps:

1. Tipp: Ransomware mit täglich fast 400.000 neuen Schadsoftware-Varianten – proaktiv agieren!

Über die Digitale Transformation zu reden sei eine Sache, sie in der Praxis umzusetzen eine andere. Genauso verhalte es sich mit dem Thema IT-Sicherheit. Vielerorts bestehe in Unternehmen und Organisationen Nachholbedarf hinsichtlich der Gefahrenabwehr. Allerdings reiche es keineswegs aus, den Rückstand aufzuholen und abzuwarten, wie potenzielle Angreifer ihre Strategie ausrichten.

Laut dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) habe sich Ransomware mit täglich fast 400.000 neuen Schadsoftware-Varianten zur größten Erpressungsmethode entwickelt.

Vor diesem Hintergrund seien Unternehmen gut beraten, proaktiv nach wirksamen Strategien zu suchen, qualifizierte Sicherheitspartner an Bord zu holen und gezielt Lücken in der eigenen Sicherheitsstrategie aufzuspüren und zu schließen.

2. Tipp: Ransomware unterstreicht Notwendigkeit, in die Schulung und Awareness der Mitarbeiter zu investieren!

Fehler seien typisch menschlich„was wie ein Allgemeinplatz klingt, erhält besondere Brisanz im Kontext der IT-Gefahrenabwehr“.

Denn für Unternehmen empfehle es sich, nicht nur ihre Datenbestände und Systeme umfassend zu schützen, sondern auch bei der Belegschaft „Awareness“ für das Thema Sicherheit zu schaffen:

Hierzu sollten Mitarbeiter durch Schulungen und eine gelebte Sicherheitskultur im Unternehmen systematisch in die Security-Strategie mit einbezogen werden. Dabei sollte der Fokus darauf gelegt werden, jeden Endpunkt möglichst lückenlos abzusichern.

3. Tipp: KI zur Ransomware-Abwehr – technische Infrastruktur effektiv absichern!

Als besonders wirksam im Bereich technischer Maßnahmen erweise sich in der Praxis das „Zero Trust“-Prinzip: Vielerorts werde Mehr-Faktor-Authentifizierung um neue Entwicklungen aus dem KI-Segment ergänzt, um IT-Systeme von Unternehmen effektiv gegen Cyber-Angriffe abzusichern.

Beispiel „Prevention First“: Hierbei würden Angriffe nicht erst im Nachhinein bekämpft, sondern mithilfe von KI frühzeitig erkannt und gestoppt, bevor sie ausgeführt werden können. In einer eigens dafür entwickelten Lösung habe BlackBerry rund 1,5 Billionen Dateien in das System eingespeist und 20 Milliarden Dateimerkmale extrahiert.

Wie erfolgreich dieser Ansatz auch gegen Ransomware funktioniert, zeige ein simulierter Hacker-Angriff in der „Quantum Lab“-Testumgebung von BlackBerry. Dort zeige sich: Moderne Gefahrenabwehr profitiere von agilen Strukturen und weitsichtigen strategischen Entscheidungen für die geeignete Technologie – „und genau hier ist das Management eines jeden Unternehmens gefragt“.

Weitere Informationen zum Thema:

TÜV SÜD, 16.11.2021
TÜV SÜD: Das sind die Cybersecurity-Trends 2022

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
Die Lage der IT-Sicherheit in Deutschland / IT-Sicherheitslage bleibt angespannt bis kritisch



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