Aktuelles, Experten - geschrieben von dp am Montag, Juli 9, 2018 15:31 - noch keine Kommentare
IT-Dienstleistungszentrum Berlin erhielt erstes Zertifikat auf Basis des neuen IT-Grundschutz-Kompendiums
Das BSI bietet mit dem IT-Grundschutz ein Instrument für Kommunen und ihre Dienstleister, ihre Informationssicherheit auf hohem Niveau zu etablieren
[datensicherheit.de, 09.07.2018] Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat am 9. Juli 2018 gemeldet, dass das IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ) das erste Zertifikat auf Basis des neuen IT-Grundschutz-Kompendiums des BSI erhalten hat. Neben dem sicheren Betrieb der Standard-Arbeitsplätze der Berliner Verwaltung und der Umsetzung des Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS) des ITDZ Berlin seien auch die IKT-Basisdienste Gegenstand der Untersuchung gewesen.
Beispiel für eine Anwendung mit hohem Schutzbedarf
Zu den Basisdiensten zählten auch die Netzwerktechnik zur verschlüsselten Kommunikation insbesondere über das Berliner Landesnetz, die Anbindung an Fremdnetze sowie die private Cloud-Infrastruktur, die Rechenzentren und Dienstgebäude des ITDZ Berlin. Das interne Fachverfahren LKG mit den notwendigen IT-Komponenten diene als Beispiel für eine Anwendung mit hohem Schutzbedarf.
Cyber-Sicherheit als Grundlage für Vertrauen
„Cyber-Sicherheit ist die Grundlage für das Vertrauen in die Dienstleistungen von Staat und Wirtschaft. Gerade Kommunen verarbeiten viele sensible Daten ihrer Bürger, für die sie daher eine besondere Verantwortung tragen. Das BSI bietet mit dem IT-Grundschutz ein hervorragendes Instrument für Kommunen und ihre Dienstleister, ihre Informationssicherheit auf einem hohen Niveau zu etablieren“, so BSI-Präsident Arne Schönbohm.
Auch die Allianz für Cyber-Sicherheit sei eine „gute Anlaufstelle“ und könne diesen Prozess mit vielen weiteren hilfreichen Maßnahmen unterstützen.
„ISO 27001“-Zertifikat auf Basis von „IT-Grundschutz“
Das Zertifikat sei nach der Umsetzung von Informationssicherheitsmaßnahmen aufgrund des BSI-Standards 200-2 „IT-Grundschutz-Methodik“ und des IT-Grundschutz-Kompendiums des BSI, Edition 2018, erteilt worden. Dieses „ISO 27001“-Zertifikat auf der Basis von „IT-Grundschutz“ bestätige, dass der Informationsverbund des Dienstleistungsunternehmens durch die Anwendung des IT-Grundschutzes abgesichert werde.
Der Informationsverbund beziehungsweise das Informationssicherheitsmanagementsystem erfülle die Anforderungen nach ISO 27001. Zudem bestätige das Zertifikat die erfolgreiche Umsetzung der technischen und organisatorischen Anforderungen der IT-Grundschutz-Methodik. Das IT-Grundschutz-Kompendium diene seit dem 1. Februar 2018 als Grundlage für Zertifizierungen nach ISO 27001 auf Basis von „IT-Grundschutz“.
Als Einstieg für Kommunen in die Umsetzung des IT-Grundschutz hätten die kommunalen Spitzenverbände zudem ein IT-Grundschutz-Profil für Kommunen veröffentlicht.
Weitere Informationen zum Thema:
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, 17.05.2018
IT-Grundschutz-Profil: Basis-Absicherung Kommunalverwaltung
datensicherheit.de, 11.10.2017
BSI: IT-Grundschutz-Modernisierung erfolgreich abgeschlossen
datensicherheit.de, 12.07.2011
Sicherheitskonzepte nach IT-Grundschutz für Behörden: BSI zertifiziert weiteren IT-Sicherheitsdienstleister
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