Aktuelles, Experten - geschrieben von cp am Donnerstag, Juni 17, 2010 22:59 - noch keine Kommentare
Smart Grids: Zentrale Erfassung sämtlicher Daten beim Versorgungsunternehmen nicht erforderlich
Daten über Energieverbrauch einzelner Geräte müssten grundsätzlich beim Kunden bleiben
[datensicherheit.de, 17.06.2010] Auf der Tagung „Daten- und Verbraucherschutz in Smart Grids“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie hat der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Peter Schaar vor dem „Gläsernen Stromverbraucher“ gewarnt:
Intelligente Stromzähler könnten den Energieverbrauch im Sekundentakt aufzeichnen. Würden diese kunden- und gerätespezifischen Verbrauchsdaten an die Energieversorger übermittelt, könnten diese weitreichende Rückschlüsse auf die Lebensgewohnheiten ihrer Kunden ziehen – doch wen habe es zu interessieren, dass jemand z.B. vormittags Fernsehen schaue, abends die Sauna anheize oder nachts koche?
Eine zentrale Erfassung dieser Daten beim Versorgungsunternehmen sei auch gar nicht erforderlich, um mit Energie effizienter umzugehen, so Schaar. Die Daten über den Energieverbrauch einzelner Geräte müssten deshalb grundsätzlich beim Kunden bleiben. Sie sollten ihm für die intelligente und ökonomische Energienutzung in seinem Haushalt vollständig und differenziert zur Verfügung stehen und an Dritte nur in anonymisierter oder aggregierter Form übermittelt werden.
Weitere Informationen zum Thema:
BfDI, 17.06.2010
Intelligenter Datenschutz und intelligente Stromzähler passen prima zusammen!
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