Aktuelles, Branche - geschrieben von dp am Donnerstag, Dezember 16, 2010 18:07 - noch keine Kommentare
Voraussage für 2011: Zunahme zielgerichteter Attacken gegen Unternehmen und Organisationen erwartet
KASPERSKY lab geht von verstärktem Einsatz der „Spyware 2.0“ aus
[datensicherheit.de, 16.12.2010] Stuxnet habe laut KASPERSKY lab eine neue Ära von Cyberbedrohungen eingeläutet. Für 2011 wird eine Zunahme zielgerichteter Attacken gegen Unternehmen und Organisationen erwartet – durchgeführt mit Hilfe äußerst komplexer Schadprogramme. Zudem würden Cyberkriminelle wie schon 2010 auf Sicherheitslücken in populären Programmen setzen, mit „Spyware 2.0“ arbeiten und vermehrt Attacken gegen Nutzer von Android starten.
Der Wurm „Stuxnet“ sei nicht nur wegen seiner außergewöhnlichen Komplexität, sondern in erster Linie aufgrund seines Angriffsobjekts interessant. Er sei so das erste bekannt gewordene Beispiel für industrielle Cyberspionage und -sabotage. Schädliche Programme würden also nicht mehr nur entwickelt werden, um damit Geld zu verdienen. In Zukunft würden Informationen Hauptziel von Cyberattacken und gleichzeitig neue Einnahmequelle der traditionellen Cyberkriminalität sein.
2011 werde eine neue Art von Schadprogrammen verstärkt auftauchen, die KASPERSKY lab als „Spyware 2.0“ bezeichnet – diese werde auf den Diebstahl von persönlichen Anwenderdaten, also Identitätsdiebstahl, spezialisiert sein. Kontodaten, Daten aus Sozialen Netzwerken, Informationen zu Wohnort und Arbeit, Familienstand, Dokumente, Fotos und vieles mehr käme ins Visier – alles für die Kriminellen Interessante bzw. im Internet Verkaufbare. Diese „Crimeware“ werde allerdings eben nicht nur zum Sammeln von Informationen eingesetzt, sondern auch zum Vorstoßen auf den Markt der Industriespionage, des Betrugs und der Erpressung dienen.
Weitere Informationen zum Thema:
Viruslist.com
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