Aktuelles, Experten, Studien - geschrieben von dp am Mittwoch, März 25, 2026 0:01 - noch keine Kommentare
Bitkoms Smart City Index 2026: Städte errichten Digitale Zwillinge
Am 13. März 2026 wurde ein neuer Studienbericht publiziert, welcher bislang unveröffentlichte Detailergebnisse des Digital-Rankings der 83 deutschen Städte ab 100.000 Einwohnern des Digitalverbands Bitkom enthält
[datensicherheit.de, 25.03.2026] Der Digitalverband Bitkom e.V. hat seinen „Smart City Index 2025 Studienbericht“ veröffentlicht. Ob Künstliche Intelligenz (KI), Intelligente Netze oder sogar der Digitale Zwilling des Energienetzes – die meisten deutschen Großstädte setzen demnach bei der Energie- und Wärmeplanung auf digitale Technologien. Gut drei Viertel (76%) haben nach Bitkom-Erkenntnissen solche Lösungen bereits im Einsatz, bei zwölf Prozent befinden sie sich gerade in der Einführung und bei einem Prozent in einer Testphase. Dies sind einige aktuelle Ergebnisse aus dem am 13. März 2026 publizierten neuen Studienbericht, welcher bislang unveröffentlichte Detailergebnisse des Digital-Rankings der 83 deutschen Städte ab 100.000 Einwohnern des Digitalverbands Bitkom enthält. Der „Smart City Index“ wird laut Bitkom unterstützt von Visa, PwC Deutschland und Bentley Systems. Das Ranking ist zudem als interaktive Online-Karte verfügbar.

Abbildung: Bitkom
„Smart City Index“: Das aktuelle Ranking ist auf einer interaktiven Online-Karte zu finden
„Smart City Index“ des Bitkom als Inspiration zum Start neuer Digitalisierungsprojekte vor Ort
Weitere sieben Prozent planten die Nutzung digitaler Technologien rund um die Themenfelder Energie und Wärme, nur bei vier Prozent sei dies kein Thema.
- „Die Energieversorgung ist ein zentrales Zukunftsthema für jede Stadt, das alle Bürgerinnen und Bürger ganz unmittelbar berührt. Digitale Technologien bieten den Verantwortlichen nicht nur effiziente Möglichkeiten zur Steuerung, sondern sind inzwischen auch ein praktisch unverzichtbares Planungstool“, kommentiert Sven Wagner, „Smart-City-Experte“ des Bitkom. Er ergänzt: „Der ,Smart City Index’ des Bitkom kann und soll auch Inspiration sein, um neue Digitalisierungsprojekte vor Ort zu starten.“
Der Studienbericht gebe aber auch zahlreiche weitere Einblicke in die Digitalisierungsfortschritte der deutschen Großstädte. So nutzten 45 Prozent bereits KI-Chatbots, um rund um die Uhr Anfragen von Bürgern möglichst passgenau zu beantworten. Zudem ermöglichten 84 Prozent „Mobile Payment“ im Bürgeramt – vor zwei Jahren seien es gerade einmal 54 Prozent gewesen.
Bitkom ließ mehr als 13.500 Datenpunkte für 83 Städte erheben
Für den „Smart City Index“ seien insgesamt 13.529 Datenpunkte erfasst, überprüft und qualifiziert worden – noch einmal 245 mehr als im Vorjahr. Analysiert und bewertet worden seien alle 83 Städte mit einer Bevölkerung größer 100.000. Untersucht worden seien die fünf Themenbereiche „Verwaltung“, „IT und Kommunikation“, „Energie und Umwelt“, „Mobilität“ sowie „Gesellschaft und Bildung“.
- Diese fünf Bereiche fächerten sich sodann in 37 Indikatoren auf, welche wiederum aus insgesamt 163 Parametern (einer mehr als 2024) bestünden – von Online-Bürger-Services über Sharing-Angebote im städtischen Verkehr und Umweltsensorik bis zur Breitbandverfügbarkeit und Digital-Fortbildungen für Lehrkräfte und Verwaltungsangestellte.
Bei der Datenerhebung seien die Kommunen aktiv einbezogen worden. „Die Städte konnten Daten zur Digitalisierung liefern, jeweils mit Quellen belegt. Davon machten in diesem Jahr erstmals alle Städte Gebrauch, die Rücklaufquote liegt damit bei 100 Prozent (Vorjahr: 99 Prozent).“ Die Daten seien anschließend von einem Team aus Experten der Bitkom Research überprüft und validiert worden.
Weitere Informationen zum Thema:
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Smart City Index 2025 – Studienbericht zum Digitalisierungsgrad der 83 deutschen Großstädte
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Sven Wagner – Referent Smart City Bitkom e.V.
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