Aktuelles, Branche - geschrieben von am Mittwoch, März 31, 2021 19:42 - noch keine Kommentare

World Backup Day 2021: Datensicherung als Lebensversicherung gegen Ransomware-Angriffe

Christoph Volkmer moniert, dass Unternehmen ihre Datensicherung viel zu häufig stiefmütterlich behandeln

[datensicherheit.de, 31.03.2021] Tanium betont in einer Stellungnahme zum diesjährigen „World Backup Day“ die Wichtigkeit von Datensicherungen – gerade auch als „Lebensversicherung gegen Ransomware-Angriffe“. Christoph Volkmer, „VP EMEA Central“ bei Tanium, führt aus: „Dass die Digitalisierung einen immer größeren Stellenwert in unserer Gesellschaft einnimmt, sieht man an der zunehmenden Anzahl an Jahrestagen zu diesem Thema. Vor Kurzem erst jährte sich der ,Europäische Tag des Datenschutzes‘ (28.01.) und nun, am 31. März ist es der ,World Backup Day‘, der unser Bewusstsein für die Absicherung von Daten schärfen soll.“

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Foto: TANIUM

Christoph Volkmer: Bewusstsein für die Absicherung von Daten schärfen!

Ohne Datensicherung drohen Reputationsschäden bis hin zum Stillstand des Tagesgeschäfts

Es passiere immer noch viel zu häufig, dass Unternehmen ihre Datensicherungen stiefmütterlich behandelten und als lästige Pflicht abtäten. Die Verantwortlichen hätten meist das Glück, bisher von Ransomware-Angriffen verschont worden zu sein, und unterschätzten daher die Wichtigkeit funktionaler Backups. „Die Risiken einer fehlenden oder dysfunktionalen Backup-Strategie sind sehr groß und reichen von Reputationsschäden bis hin zum Stillstand des Tagesgeschäfts“, warnt Volkmer.
Unternehmen ohne Datenbackup seien leichte Ziele für Ransomware-Attacken. Spätestens bei den Lösegeld-Verhandlungen werde den Angreifern schnell klar, „dass sie die einzige Kopie des gesamten Datenbestandes verschlüsselt haben“. Entsprechend hoch falle dann auch die geforderte Lösegeldsumme aus. In solchen Fällen gebe es keinen anderen Ausweg als auf die Forderungen der Erpresser einzugehen. In vielen Fällen seien die verschlüsselten Daten indes trotz geleisteter Zahlung für immer verloren.

Gut durchdachte Backup-Strategie nutzt inkrementelle Datensicherungen

Um dies zu verhindern, müssten sich IT-Entscheider bei der Auswahl einer Backup-Strategie ständig auf dem aktuellen Stand der verfügbaren Angebote halten. Die gewählte Backup-Lösung müsse auch in Zeiten komplexer Cloud- und Datenschutzbestimmungen funktionieren und allen Anforderungen gerecht werden. Eine gut durchdachte Backup-Strategie nutze inkrementelle Datensicherungen, wäge sorgfältig ab, wie lange die einzelnen Datentypen aufbewahrt werden müssen, und führe regelmäßige Tests und Notfallübungen durch.
Der „World Backup Day“ sei eine gute Gelegenheit, sich diese wichtigen Überlegungen ins Gedächtnis zu rufen und auch einige der weit verbreiteten Missverständnisse im Zusammenhang mit Backups auszuräumen. Dazu gehört laut Volkmer die Überzeugung, „dass Daten völlig sicher sind, wenn sie bei einem Drittanbieter in der Cloud gespeichert werden“. Ein weiterer Irrglaube sei, dass ein angemessener Ansatz darin bestehe, einfach alles zu sichern, ohne die Daten im Vorfeld nach ihrer Wichtigkeit zu bewerten und zu sortieren. „Als abschließende Pflichtübung empfiehlt es sich, die genutzten Backup-Systeme regelmäßig zu testen. Nur so kann sichergestellt werden, dass alle unternehmenskritischen Daten in einem echten Notfall vollumfänglich wiederhergestellt werden können“, schließt Volkmer seinen Kommentar.

Weitere Informationen zum Thema:

datensicherheit.de, 29.03.2021
10. World Backup Day am 31. März 2021: Auf das Unerwartete vorbereiten! /Nicht nur Privatleute, sondern auch Unternehmen sollten sich grundsätzlich vom „World Backup Day“ angesprochen fühlen



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