Aktuelles, Branche, Studien - geschrieben von am Mittwoch, Juni 22, 2016 19:00 - noch keine Kommentare

Gesundheitssektor im Visier: 91 Prozent aller Organisationen Opfer von Attacken

Viele Krankenhäuser verfügen noch nicht über grundlegende Präventivmaßnahmen zur Angriffserkennung

[datensicherheit.de, 22.06.2016] Laut einer aktuellen Analyse von Forcepoint zur Datensicherheit im Gesundheitssektor sind bereits 91 Prozent aller Gesundheitsorganisationen in den vergangenen zwei Jahren Opfer von Datendiebstahl geworden.

Die Kehrseite von BYOD…

Wie in vielen anderen Branchen verwendeten Mitarbeiter auch in Gesundheitsorganisationen oft ihre privaten Smartphones im unternehmensinternen Netz. Ein Grund dafür sei, dass Ärzte aus Forschungs- und Untersuchungszwecken von überall ungehinderten Zugang zu klassifizierten Akten benötigten. Sie seien daher häufig in verschiedenen Datenbanken gleichzeitig unterwegs und verwendeten zum Versenden und Empfangen der Daten ihre eigenen, meist ungeschützten Endgeräte.

Erhebliche Gefahren für Patientendaten

Forcepoint warnt daher vor erheblichen Gefahren für Patientendaten, da es bisher noch wenig Orientierung gebe, welche Sicherheitsmaßnahmen in Deutschland durch das E-Health-Gesetz vorgeschrieben werden. Viele Krankenhäuser verfügten zudem nicht über grundlegende Präventivmaßnahmen zur Angriffserkennung und hätten keinen Überblick über die Schatten-IT, d.h. die Anzahl unregistrierter Geräte und Anwendungen mit Zugriff auf interne Netzwerke. Ferner könnten Verzögerungen durch Sicherheitsverfahren Menschenleben kosten, weshalb IT-Teams zögerten Daten abzuriegeln.

Sicherheitspyramide im Gesundheitswesen

Abbildung: Forcepoint

Sicherheitspyramide im Gesundheitswesen

Weitere Informationen zum Thema:

FORCEPOINT
Data Theft Prevention für das Gesundheitswesen / Whitepaper



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