Aktuelles, Experten, Studien - geschrieben von am Montag, April 20, 2026 0:33 - noch keine Kommentare

Laut YouGov-Studie entstehen viele Cyberrisiken im eigenen Unternehmen

Zunehmend rückt der „Faktor Mensch“ in den Fokus: Phishing, manipulierte Anrufe oder gefälschte Identitäten können selbst moderne Schutzsysteme der Unternehmen umgehen

[datensicherheit.de, 20.04.2026] Cyberangriffe bleiben eine der größten Bedrohungen auch für deutsche Unternehmen – doch viele Sicherheitslücken seien hausgemacht, so eine zentrale Erkenntnis aus der aktuellen YouGov-Studie „Digitalisierungsbedarfe von Unternehmen 2026″ im Auftrag von 1&1 Versatel, für welche demnach vom 5. bis 13. Januar 2026 533 Entscheidungsträger in deutschen Unternehmen befragt wurden. Zu den hausgemachten Sicherheitslücken gehörten vor allem die wachsende Bedrohung durch „Social Engineering“ – also die gezielte Manipulation von Mitarbeitern zur Erlangung sensibler Informationen oder zum Umgehen von Sicherheitsmaßnahmen – und eine fehlende Resilienz.

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Foto: 1&1 Versatel

Frank Rosenberger: Sicherheit beginnt bei der Infrastruktur!

Ein Drittel der Unternehmen noch immer ohne konkrete Strategie

Der Anteil der Firmen, die „Social Engineering“ als „relevantes Risiko“ einstufen, sei seit 2024 um ein Drittel gestiegen – von 15 auf 20 Prozent. Gleichzeitig würden 18 Prozent fehlende Redundanz und Backups als konkrete Schwachstelle der eigenen IT-Infrastruktur benennen.

  • Zwar hätten 40 Prozent der befragten Unternehmen bereits in Sicherheitsmaßnahmen investiert und weitere 31 Prozent planten entsprechende Ausgaben. Dennoch habe fast ein Drittel der Unternehmen immer noch keine konkrete Strategie.

Technische Bedrohungen wie DDoS-Angriffe (47%) und Malware (31%) dominierten weiterhin das Risikobewusstsein. Zunehmend rücke jedoch der „Faktor Mensch“ in den Fokus: Phishing, manipulierte Anrufe oder gefälschte Identitäten umgingen selbst moderne Schutzsysteme. 35 Prozent der befragten Unternehmen sehen laut der Umfrage menschliches oder organisatorisches Versagen als „erhebliches Sicherheitsrisiko“.

Hausgemachte Risiken: „Faktor Mensch“ trifft auf Infrastrukturlücken in Unternehmen

Cybersicherheit endet nicht bei Mitarbeitern oder Firewalls!“, kommentiert Frank Rosenberger, CEO von 1&1 Versatel, die vorliegende Studie und weitet den Blick auf:

  • Er gibt zu bedenken: „Ohne redundante Anbindungen, stabile Netze und durchdachte Backup-Strategien bleiben Unternehmen verwundbar. Sicherheit beginnt bei der Infrastruktur!“

Resiliente, hochverfügbare Glasfasernetze, redundante Standortanbindungen und integrierte IT-Security-Konzepte werden laut Rosenberger „zunehmend zur strategischen Grundlage moderner IT-Landschaften. Der auf Geschäftskunden spezialisierte Telekommunikationsanbieter 1&1 Versatel unterstütze Unternehmen beim Aufbau ausfallsicherer und geschützter Netzinfrastrukturen – von der Konnektivität bis zu „Managed Security Services“.

Weitere Informationen zum Thema:

1&1 versatel
Wir machen Glasfaser möglich

1&1 versatel
Wir entwickeln 1&1 Versatel erfolgreich weiter: Frank Rosenberger, Vorsitzender der Geschäftsführung (Chief Executive Officer – CEO)

1&1 versatel, 2026
Digitalisierungsbedarfe von Unternehmen / Befragung von YouGov Deutschland im Auftrag von 1&1 Versatel (durchgeführt im Januar 2026)

datensicherheit.de, 28.03.2026
NIS2 wird nicht an der Technologie scheitern – sondern am Faktor Mensch / Die EU-Richtlinie erhöht die Erwartungen an die Cybersicherheit in ganz Europa und stellt das menschliche Verhalten in den Mittelpunkt der Compliance – MetaCompliance fordert Unternehmen auf ihre Belegschaft vorzubereiten.

datensicherheit.de, 11.05.2025
Neue Herausforderungen für die Cybersicherheit: KI und der menschliche Faktor / Für eine effektive Verteidigung sind integrierte, sorgfältig geplante und implementierte Strategien erforderlich. Zero Trust, Threat-Intelligence, Mitarbeitersensibilisierung und die Einführung vertrauenswürdiger Lösungen sind nur einige der Eckpfeiler einer effizienten Strategie.



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