Aktuelles, Branche, Studien - geschrieben von dp am Freitag, Juli 25, 2025 0:41 - noch keine Kommentare
Unternehmensschutz in Deutschland: Über zwei Drittel Cybersicherheitsverantwortliche befürworten Verbesserung
Als schwächster Aspekt im Cybersicherheitssystem wird mit 37 Prozent der Mangel an qualifiziertem Personal genannt
[datensicherheit.de, 25.07.2025] Über zwei Drittel (68%) der für Cybersicherheit Verantwortlichen in Deutschland sehen laut einer aktuellen Kaspersky-Umfrage Verbesserungsbedarf für ihr Unternehmen. Im Rahmen dieser Umfrage seien zwischen dem 27. Februar und 17. März 2025 weltweit 850 für Cybersicherheit zuständige IT-Fachleute in großen Unternehmen aus verschiedenen Branchen und Unternehmensebenen befragt – darunter knapp 50 in Deutschland.
Hemmnis für Cybersicherheit u.a. zeitintensive manuelle Erledigung vieler Routineaufgaben
Als schwächster Aspekt im Cybersicherheitssystem werde mit 37 Prozent der Mangel an qualifiziertem Personal genannt. Ein Drittel (33%) erkenne in der Beschränkung auf bekannte Schwachstellen, ohne eine proaktive Identifizierung neuer Schwachstellen im System, eine Gefahr.
Ein zusätzliches Hemmnis für die für Cybersicherheit Verantwortlichen ist demnach die „zeitintensive manuelle Erledigung vieler Routineaufgaben“ (31%), welche nicht nur die Betriebskosten erhöhe, sondern auch die Erkennung und Reaktion auf Bedrohungen verzögere.
Weitere verbreitete Schwächen der Cybersicherheit von Unternehmen in Deutschland:
- Unzureichende Kontrolle über die Umsetzung von Sicherheitsrichtlinien (22%).
- Hohes Risiko eines Systemzusammenbruchs bei Verletzung eines Sicherheitsperimeters (14%).
- Komplexität des IT/OT-Systems erschwere die Abgrenzung des Schutzperimeters erheblich (14%).
- Zu viele Alarme aus verschiedenen Teilen des Sicherheitssystems verursachten unnötige Mehrarbeit (14%).
Cybersicherheit im Unternehmen ist Vermögensschutz
Alexander Kostyuchenko, „Head of Technology Solutions Product Line“ bei Kaspersky, führt in seinem Kommentar aus: „Unternehmen erkennen zunehmend, dass moderne Herausforderungen nicht nur einen starken Schutz erfordern, sondern auch eine proaktive und schlüssige Sicherheitsstrategie, die jeden Aspekt ihrer digitalen Infrastruktur gegen potenzielle Sicherheitsrisiken schützt.“
Daher sei es für Unternehmen unerlässlich, einen transformativen Ansatz zu verfolgen, fortschrittliche Bedrohungsinformationen und optimierte Prozesse zu integrieren und zuverlässige, umfassende Lösungen einzusetzen, um ihre Vermögenswerte zu schützen – „all das, während sie gleichzeitig die Betriebskontinuität gewährleisten und das Vertrauen ihrer Kunden stärken“.
Weitere Informationen zum Thema:
datensicherheit.de, 14.07.2025
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