Aktuelles, Branche, Studien - geschrieben von dp am Montag, Juni 3, 2019 11:30 - noch keine Kommentare
Unternehmen und DSGVO: Mangelndes Wissen und viel zusätzliche Arbeit
Fahrlässiges Nichtwissen kann mit Geldbußen geahndet werden
[datensicherheit.de, 03.06.2019] Ein Jahr lang ist die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun endgültig in Kraft und es bleibt offensichtlich noch viel zu tun: Denn etwa ein Drittel der Führungskräfte (31 Prozent) wisse immer noch nicht, worum es in der DSGVO eigentlich geht, zwei Prozent hätten sogar noch nie davon gehört. Diese Erkenntnis entstammt der aktuellen Business-Studie der Brabbler AG zum Messenger- und Datenschutz in deutschen Unternehmen, an der nach eigenen Angaben 729 Berufstätige zwischen 20 und 60 Jahren teilgenommen haben. Nichtwissen sei in diesem Fall „fahrlässig“, denn bei Verstößen könnten die Landesdatenschutzbeauftragten gegen die betroffenen Unternehmen hohe Strafzahlungen verhängen.
Mehr als die Hälfte der Befragten sieht DSGVO als Hemmnis für die Arbeit
Mehr als die Hälfte der Mitarbeiter (54 Prozent) habe bereits Erfahrung mit der Verordnung gesammelt und sei der Meinung, „dass die DSGVO ihre Arbeit erschwert“. Im Öffentlichen Dienst betrage die Quote sogar 61 Prozent. Fast jeder vierte Befragte (24 Prozent) gebe an, monatlich zwischen fünf und zehn Stunden mit Themen rund um die DSGVO beschäftigt zu sein.
Datenschutzrechtlich problematische Lösungen noch häufiger genutzt als im Vorjahr
Ein weiteres aufschlussreiches Ergebnis der Studie: Trotz der hohen Aufwände sein datenschutzrechtlich problematische Lösungen wie „WhatsApp“ ein Jahr nach endgültigem Inkrafttreten der DSGVO sogar noch häufiger (53 Prozent) auf Geschäftsgeräten zu finden als im Mai 2018 (49 Prozent).
Ein Jahr DSGVO: Mangelndes Wissen, viel zusätzliche Arbeit und dennoch Lücken…
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